Abwechslungsreiches Programm beim Pilgertag der Vorschulkinder

Von: Maike Holle
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Das diesjährige Motto des Kinderpilgertages lautete „Zeichen entdecken – Zeichen setzen – Wunder erleben“. Rund 1600 Jungen und Mädchen aus dem ganzen Bistum waren gestern in Aachen zu Gast. Foto: Michael Jaspers
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Lautstarke Aktion in der Rotunde des Elisenbrunnens: „Meine Hände können das! Trommeln macht mir Spaß.“
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Auf Erkundungstour rund um den Aachener Dom: Auch diese vier Jungs waren begeistert bei der Sache.

Aachen. Manch einer wird sich gefragt haben, was in Aachen los war. Die Stadt wimmelte nur so von Kindern, die mit ihren Betreuern rund um den Dom umherflitzten. Bei strahlendem Sonnenschein wartete beim fünften Pilgertag für Vorschulkinder ein abwechslungsreiches Programm auf sie. Nach und nach machten sich die 1600 Kinder aus dem gesamten Bistum Aachen in Reih und Glied auf dem Weg zum Dom.

Dort gab es unter dem diesjährigen Motto „Zeichen entdecken – Zeichen setzen – Wunder erleben“ viel für sie zu erforschen.

Bei einer Besichtigung erkundeten die Kinder den Dom einmal von einer ganz anderen Seite und besuchten Orte, an die normale Gäste sonst nicht herankommen. In kindgerechter Weise wurden – passend zum Motto – Symbole erklärt und Brücken zu bereits vorhandenem Wissen geschlagen.

Die Vorschulkinder durften Weihrauch und Myrrhe riechen und anfassen, goldene Kelche berühren und den berühmten Karlsthron betrachten. Dabei konnten sie jederzeit den Domführern „Löcher in den Bauch fragen“. Im Oktogon legten sich die Kinder auf den Boden und bestaunten das Mosaik in der Kuppel. Das gefiel einer Gruppe aus Jülich besonders gut. Die Decke habe so schön geglitzert, erklärte eines der Mädchen.

Um den Dom herum gab es viele weitere Aktionen. Während die einen auf orientalischen Kissen saßen und in einem Erzählzelt Geschichten lauschten, ergatterten andere kostenlose Printen am Münsterplatz oder besuchten ein Figurentheater in der Katholischen Hochschulgemeinde.

Eine der Aktionen am Elisenbrunnen war bereits aus der Ferne zu hören: Rund 300 Kinder versammelten sich nach und nach in der Rotunde und schlugen auf ihren Trommeln wild drauf los. Dann fing das Programm an und Markus Hoffmeister entführte sie bei seiner Trommelreise mit Tänzen und Liedern in fremde Länder und Kulturen. „Meine Hände können das! Trommeln macht mir Spaß“, schallte es aus der Rotunde.

Anschließend folgten ein offenes Singen in der Kirche St. Foillan und eine Wort-Gottes-Feier in den Kirchen St. Foillan, St. Marien und St. Jakob. „Bei allen Programmpunkten stehen neben dem Spaß auch spirituelle und religiöse Inhalte im Mittelpunkt“, berichtete Virginia Bertels vom Bischöflichen Generalvikariat, die den Tag koordinierte. Die Vorschulkinder stehen bald vor dem großen Wechsel aus dem Kindergarten in die Schule. Der Pilgertag solle dazu dienen, diesen Wechsel zu symbolisieren und zu feiern, erklärte Bertels und fuhr fort: „Die Kinder sehen, dass sie in ihrem neuen Lebensabschnitt nicht alleine sind.“

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