Aachen-Lichtenbusch - Abenteuerliche Flucht endet in Aachen

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Abenteuerliche Flucht endet in Aachen

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Aachen-Lichtenbusch. Für zwei aus Afrika stammende Frauen und einen 14-jährigen Jungen hat die Flucht aus ihrem Heimatland Eritrea am Montagnachmittag in Aachen-Lichtenbusch ein Ende genommen. Die Flüchtlinge haben sich mit gefälschten Dokumenten auf die abenteuerliche Flucht begeben.

Die zwei 20- und 30-jährigen Frauen und der 14-jährige Junge aus Afrika kamen mit einem Bus über die Autobahn 44 aus Belgien. Bei der Kontrolle der Bundespolizei legten sie gravierend gefälschte italienische Reisedokumente und Visa vor. Sie gaben an, die Ausweise für 800 Euro von Italienern bekommen zu haben.

Die Flucht der Gruppe begann vor fünf Monaten und führte zuerst in den Sudan, dann weiter über Libyen und von dort aus mit einem Fischerboot über das Mittelmeer in Richtung Italien. Nach einer dreitägigen Irrfahrt wurden sie von italienischen Fischern gerettet und schließlich zur Insel Lambedusa gebracht.

Um nach Deutschland zu gelangen, mussten sie insgesamt knapp 6000 Euro an Schleuser bezahlen. Bei der Bundespolizei baten die beiden Frauen und der Junge um Asyl und wurden an die zuständige Dienststelle weitergeleitet.

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