Ab in den Sattel: Im September wird zum Stadtradeln geladen

Von: Laura Hentz
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Fordern im Rahmen der Kampagne „FahrRad in Aachen“ zum Kilometerzählen auf: die Organisatoren auf dem Bahnhofsvorplatz. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die Hitze flirrt zwischen den Wagen, jemand hupt, und wieder springt die Ampel auf Rot. An der Schlange der wartenden Autos zieht ein Radler vorbei. Ganz entspannt und ohne lange Staus kommt er in der Stadt voran.

Diese Szene ist wohl in vielen Städten an der Tagesordnung. Wenn es nach Uwe Müller geht, strampeln bald immer mehr Aachener an den Autos vorbei und durch ihre Stadt. Der Abteilungsleiter Verkehrsmanagement der Stadt Aachen hofft, dass mehr Menschen umsteigen und sehen, wie praktisch das Fahrrad sein kann – gerade in der Innenstadt.

Zum zweiten Mal nimmt Aachen darum im Rahmen der Kampagne „FahrRad in Aachen“ an der bundesweiten Aktion „Stadtradeln“ teil. Vom 9. bis zum 29. September treten Radfahrteams in die Pedale. Vereine, Firmen, Schulklassen, Politiker – jeder, der möchte, ist eingeladen, ein Team zu registrieren und fleißig seine geradelten Kilometer zu zählen. Auch einzelne Teilnehmer können sich auf der unten genannten Homepage bestehenden Teams anschließen und mitsammeln. Gemeinsam legen sie beruflich oder privat möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurück.

Die tragen sie dann in den Online-Radelkalender ein und sehen gleich, wie viele Emissionen sie so vermieden haben. Und das spart nicht nur Kohlendioxid, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Da packt so machen der Kampfgeist. Schließlich treten die Teams für ihre Stadt und gegeneinander an: Aus den in diesem Jahr rund 200 teilnehmenden Städten werden die fahrradaktivsten Kommunen und das fahrradaktivste Kommunalparlament ausgezeichnet. Im letzten Jahr konnten 384 Aachener in 40 Teams ganze 80 685 Kilometer zurücklegen. Damit belegten sie bundesweit den 36. Platz.

Ziemlich gute Ergebnisse, findet Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“. Das Projekt fördert seit 2008 das Fahrrad fahren in Aachen. Küpper wünscht sich, dass in diesem Jahr noch mehr Menschen vom Fahrradfieber gepackt werden und sie zusammen die 100 000 Kilometer-Marke knacken. Platz 20 ist ihr Ziel. Küpper: „Es radeln ja viele. Sie müssen nur ihre Kilometer aufschreiben. Dazu rufen wir auf.“

Wie viel Spaß das macht, haben Jürgen Aelmann und Ralf Müller schon beim letzten Mal gesehen und sind darum auch jetzt wieder mit von der Partie. Aelmann, Kapitän des „Wabe Rad Teams“, fand es spannend, einfach mal schwarz auf weiß zu sehen, wie viel er fährt und welche Mengen Kohlendioxid er damit spart. Angespornt hat ihn der Wettbewerb.

Besonders aktive Radfahrer, die vielleicht auch eine kleine Herausforderung suchen, können auch „Stadtradler-Stars“ werden.

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