Aachens Grundelement hilft den Kindern

Von: David Grzeschik
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Wasserkalender für den guten Zweck: Marga Meier hat 6000 Euro Spendengelder mit dem Verkauf des Kalenders "Aachen 2016 Stadt des Wassers" gesammelt. das freut (v.l.) OB Marcel Philipp, Kerstin Luenenschloss, Marga Meier und Wolfgang Herff. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die heißen Wasser waren es einst, die Aachen für Karl den Großen interessant machten. Wasser zeichnet auch das neue Projekt von Marga Meier aus. In einem Kalender beschäftigt sich die Fotografin mit Aachen als „Stadt des Wassers“. Der Kalender ist für das Jahr 2016 gedacht und wird bereits seit Juni in Buchhandlungen und im Internet verkauft.

Erstmalig hatte sich Marga Meier im vergangenen Jahr um einen Kalender gekümmert. Dieser beschäftigte sich mit dem Karlsjahr – und stellte sich als voller Erfolg heraus. Der Erlös des Kalenders, eine Summe von 17.000 Euro, konnte damals für einen guten Zweck gespendet werden. „Deshalb kam mir die Idee, das Projekt noch einmal und nun mit dem wichtigen Thema Wasser aufzugreifen“, erklärt Meier und verweist auf die Bedeutung des Elements für Aachen.

Das Besondere am Kalender: An ihm haben zwölf Gastautoren ehrenamtlich mitgewirkt, die teils sogar beruflich mit Wasser zu tun haben. Insgesamt sind so zwölf Geschichten zusammengekommen, die von den Quellen bis zum heutigen Badewesen die Geologie, Geschichte, Industrie, Badekultur und Kunst rund ums Wasser in Aachen beleuchten.

„Sie führten mich an Orte in Aachen, die mir unbekannt waren und öffneten mir so viele neue Türen“, lobt Meier die Zusammenarbeit mit den Autoren, die ihr Wissen im Kalender mitteilen. Gestaltet hat den Kalender die Grafikerin Kerstin Lünenschloß, die Schirmherrschaft für das Projekt übernimmt Oberbürgermeister Marcel Philipp. Die Fotos hat dagegen alle Marga Meier selbst gemacht.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt wieder einem sozialen Projekt zugute – nämlich dem „Nele und Hanns Bittmann“-Hilfsfond. Er unterstützt Kinder in Not. Speziell sollen mit dem Geld der Kalender-Erlöse Schwimmkurse für junge Flüchtlinge fortgesetzt werden. Sie laufen derzeit schon in der Elisabethhalle und werden für 22 Teilnehmer angeboten. „Viele der Kinder haben Angst, überhaupt ins Wasser zu gehen“, unterstreicht Dr. Wolfgang Herff, 1. Vorsitzender des Vereins, die Notwendigkeit des Projekts.

Schon 900 Stück verkauft

Mit einer ersten Zwischenbilanz zeigt sich Meier zumindest schon einmal zufrieden. „Seit Juni wurden knapp 900 Kalender verkauft, die uns 7000 Euro an Spenden eingebracht haben“, so die Fotografin. Sie wurden dem „Nele und Hanns Bittmann“-Verein nun offiziell überreicht. Meiers Ziel ist es aber, 1000 weitere Kalender zu verkaufen. „Um dann bis zum Jahresende auf 15.000 Euro für den guten Zweck zu kommen“, fügt sie noch hinzu.

Der Kalender namens „Aachen 2016 – Stadt des Wassers“ ist in verschiedenen Buchhandlungen in der Innenstadt erhältlich und kostet 12,50 Euro. Pro verkauftem Kalender fließen acht Euro an den „Nele und Hanns Bittmann“-Hilfsfond.

Die Kalender sind auch online zu erwerben unter www.wasserkalender.de.

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