Aachens älteste Ampeln ein Fall fürs Altmetall

Von: os
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Ab auf den Schrottplatz: Aache
Ab auf den Schrottplatz: Aachens älteste Ampeln werden zurzeit - wie hier gestern an der Schanz - gegen neue LED-Leuchten mit moderner Steuerungstechnik ausgetauscht. Die Umrüstung der insgesamt 47 Anlagen kostet die Stadt eine knappe Million Euro. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Sie sind technisch völlig überholt, schlucken zu viel Strom, geben immer öfter den Geist auf - und werden deshalb bald aus dem städtischen Straßenraum verschwunden sein: Aachens älteste Ampeln werden zurzeit Stück für Stück gegen sparsamere LED-Leuchten mit modernster Steuerungstechnik ausgetauscht.

Insgesamt werden bis in den Januar hinein 47 Signalanlagen an teils neuralgischen Kreuzungen umgerüstet - wie am Dienstag an der Schanz. In den nächsten Wochen stehen unter anderem laut städtischem Presseamtes noch Ampel-Arbeiten an Knotenpunkten wie dem Kaiserplatz oder auf Hauptverkehrstrassen wie der Vaalser Straße an.

Das Aufmöbeln der Uralt-Ampeln, deren Steuerungstechnik noch aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt, kostet die Stadt im Paket zwar knapp eine Million Euro, ist aber laut Verwaltung deutlich billiger als das frühere Stückwerk.

Denn bislang wurden defekte Anlagen einzeln ausgetauscht, was deutlich teurer sei als die Paket-Lösung. Außerdem geht die Stadt davon aus, dass sie pro Jahr 39.000 Euro an Wartungs- und 26.000 Euro an Energiekosten einspart. Hinzu fielen die Lampenwechsel weg, die jährlich 21.000 Euro kosten. Demnach wird sich die Investition zwar erst in über zehn Jahren finanziell auszahlen, soll sich für Autofahrer aber schon nächstes Jahr rechnen: Denn mit den neuen Ampeln soll der Verkehr störungsfreier fließen.

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