Aachener Student an Meningitis erkrankt

Von: red
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Aachen. Das Gesundheitsamt der Städteregion Aachen meldet eine Meningokokken-Erkrankung bei einem 26-jährigen Aachener Studenten, der in Vaals wohnt. Der Verdacht auf Meningitis wurde jetzt labormedizinisch bestätigt.

Der Gesundheitszustand des Mannes sei unkritisch, er werde derzeit aber noch in der Aachener Uniklinik behandelt, heißt es.

Die Kontaktpersonen – rund 25 Personen – werden derzeit ermittelt und informiert, damit sie vorsorglich mit einem Antibiotikum versorgt werden können. „Zu den Risikogruppen gehören neben Kleinkindern und älteren Personen auch Menschen, die viel Kontakt zu anderen haben, also durchaus auch Studenten“, erklärt die Leiterin der städteregionalen Arbeitsgruppe Infektionsschutz, Dr. Verena Bochat.

Sie lobt ausdrücklich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem Heerlener Gesundheitsamt: „Wir stehen in ständigem Kontakt im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe. Gerade bei einem solchen Fall ist es wichtig, dass wir uns mit den Behörden im benachbarten Ausland schnell austauschen und Maßnahmen ergreifen können.“

Weitere Informationen zu Meningitis gibt es auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts unter: www.rki.de (im Bereich „Infektionskrankheiten A-Z“).

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