Aachener Stadtmeisterschaft: Walheim steht im Endspiel

Von: Günther Sander
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Nach 90 Minuten steht es immer noch 1:1. Erst im Elfmeterschießen sichern sich die favorisierten Walheimer (weiße Trikots) den Einzug ins Finale. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. In Richterich geht die 32. Aachener Stadtmeisterschaft dem Ende zu. Am Mittwochabend sicherte sich Hertha Walheim nach einem guten Spiel erst im Elfmeterschießen die Teilnahme am Finale am Samstag (Anstoß 17 Uhr) und trifft dort auf Raspo Brand.

Um Platz drei spielen bereits um 15 Uhr im Jürgen-Ortmanns-Stadion an der Grünenthaler Straße Eintracht Verlautenheide und FV Haaren.

Am Mittwoch ging Landesligist Walheim favorisiert ins Rennen. Aber der FV Haaren (Bezirksliga) versuchte, dem Gegner Paroli zu bieten und einen schnellen Erfolg zu verhindern, die Hertha kam nicht richtig ins Spiel. Haaren hatte mehrere Chancen, in der 31. Minute gelang Scheeren das verdiente Tor für den FV Haaren. Doch Walheims Kapitän Heinz Putzier gelang der 1:1-Ausgleich in der 36. Minute.

In der Halbzeitpause betonten Hertha-Trainer Helge Hohl und FV-Vorsitzender Adrian (Adi) Hermanns, dass beide Teams das Finale fest im Visier hätten. „Da wollen wir unbedingt hin, das ist unser Ziel“, bekannte Hohl. Hermanns vertrat den verhinderten Coach Jürgen Lipka.

Der FV hatte große Sorgen, er musste auf alle drei Torhüter verzichten. Kurzerhand stellte man den als Torjäger geschätzten Robert Juric zwischen die Pfosten, der machte seine Sache recht ordentlich. „Wenn es nicht für das Finale reicht, freuen wir uns auf das Lokalderby um Platz drei gegen Verlautenheide“, sagte Hermanns deutlich.

In der zweiten Halbzeit nutze Walheim zwei gute Chancen nicht für eine vorzeitige Entscheidung. 1:1 hieß es nach 90 Minuten, ein Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Haaren konnte dreimal nicht verwandeln, Walheim dagegen nutzte routiniert seine Chancen und versenkte drei Bälle ins Haarener Gehäuse. 4:2 für Walheim hieß es Ende.

Ausrichter Rhenania Richterich, zwischenzeitlich ausgeschieden, hofft nun am Samstag auf stärkeren Besuch der Zuschauer, der sich bisher in den 14 Tagen eher im Rahmen hielt. Nicht zu überhören waren am Rande des Geschehens Stimmen, zwei Wochen für solch ein Turnier seien einfach zu viel. Die Spielansetzungen der Halbfinals erst um 19.30 Uhr waren auch nicht nach jedermanns Geschmack, immerhin fehlt auf dem Rasenplatz eine Flutlichtanlage.

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