Aachener Solartage: Mit viel Energie zur Photovoltaik

Von: Katrin Haas
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Haben viel Energie in die Vorbereitung der Solartage gesteckt: (von links) Peter Zimmermann, Sabine Göddenhenrich, Oberbürgermeister Marcel Philipp, Dr. Peter Asmuth und Winfried Kranz. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Demnächst kann jeder Hausbesitzer ganz einfach im Internet seine Photovoltaikanlage planen: Im Energieportal der Stawag gibt er seine Adresse an und fährt auf dem Satellitenbild mit der Maus über seine Dachfläche. Dann werden ihm direkt die Größe, die Kosten und der Gewinn einer Photovoltaikanlage angezeigt.

Außerdem wird natürlich angezeigt, ob dort überhaupt der Bau einer solchen Anlage möglich ist. Das Onlineportal wird am Wochenende des 14. und 15. Septembers, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf dem Gelände der Stawag an der Lombardenstraße während der zwölften Aachener Solartage, vorgestellt und freigeschaltet.

In diesem Jahr finden diese unter dem Motto „Solartage – Energie-Impulse der Stawag“ statt. „Wir haben einiges an den Solartagen geändert“, sagt Eva Wußing, Pressesprecherin der Stawag. Denn neben dem Energieportal gibt es noch weitere Neuigkeiten auszuprobieren und zu bestaunen. Die Anzahl der Aussteller hat sich im Vergleich zum letzten Jahr erhöht, sämtliche Ecken des Veranstaltungsgeländes werden genutzt. Um das Thema der Elektromobilität verstärkt vorzustellen, wartet eine große Zahl von Elektroautos für eine Probefahrt auf die Besucher, unter anderem die komplette E-Flotte der Stawag.

Auf die Alltagstauglichkeit wurden die Elektroautos schon getestet und bisherige Nutzer berichten von ihren Erfahrungen. Auch der Wettbewerb „SolarCup“ hat das Themenspektrum ausgeweitet: Bisher bauten die Schüler solarbetriebene Rennautos. „Wir haben das weiterentwickelt. Es geht dieses Mal darum, die solare Energie kreativ zu nutzen“, erklärt Wilfried Kranz, Abteilungsleiter für Wirtschaft und Arbeit im Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäische Angelegenheiten.

Das kann zum Beispiel eine Ladestation für mobile Geräte sein oder auch ein solarbetriebenes Flugzeug. Während der Solartage bewertet neben einer Jury auch das Publikum die Ergebnisse der acht beteiligten Schulen. Durch die Solartage sollen die Menschen noch mehr auf die Nutzung der regenerativen Energien aufmerksam gemacht werden: „Wir müssen das in die Breite tragen. Wir sind ein Rad in dem ganzen Projekt Energiewende“, sagt Schirmherr OB Marcel Phillip.

Diskussion um Strompreisbremse

Da ärgert die Diskussion um die Strompreisbremse den Stawag-Vorstand Dr. Peter Asmuth besonders: „Preistreiber für die EEG-Umlage ist hier nicht die Photovoltaikanlage.“ Auch das Vorurteil, in Aachen lebe man in einem Regenloch, kann Sabine Göddenhenrich, Vorsitzende des Umweltausschusses der Stadt entkräften: In Aachen liegt die Niederschlagsmenge laut Statistik sogar knapp unter dem Durchschnitt. Somit steht der persönlichen Energiewende hier nichts mehr im Wege.

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