Aachen - Aachener Luft wird sauberer

Aachener Luft wird sauberer

Von: Aljona Hartstock
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Aachen. Beim Thema Luftreinheit ist Aachen auf einem guten Weg. Das zeigt ein Bericht, den die Verwaltung im Umweltausschuss vorstellte.

Messungen ergaben, dass 2011 die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) im Vergleich zu den beiden Vorjahren um zehn Prozent zurückging. Im gleichen Zeitraum sanken die Werte bei Feinstaub um 15 Prozent. Das sind die niedrigsten Werte seit Einrichtung der Messstation.

Die zulässige Marge für die Überschreitungen bei Feinstaub (35 Überschreitungstage pro Jahr sind erlaubt) konnte 2010 (32 Tage) und 2011 (34 Tage) eingehalten werden, nachdem es im Jahr 2009 mit 44 Tagen deutlich zu viele Überschreitungen gab. Für dieses Jahr ist die Verwaltung weniger optimistisch. Im ersten Halbjahr gab es bereits 28 Überschreitungstage. Geschuldet sei das den ungünstigen meteorologischen Verhältnissen. Weniger erfreulich sind auch die Messergebnisse bei Stickstoffdioxid, der unter anderem durch Autoabgase in die Luft gelangt. Zwar zeichnet sich auch hier eine Entlastung ab, dennoch können die EU-Grenzwerte nach wie vor nicht eingehalten werden.

Bewusst hatte sich die Stadt gegen die Einrichtung einer Umweltzone entschieden und stattdessen Anfang 2009 den Luftreinhalteplan eingeführt. „Wir haben ein komplizierteres, aber vielleicht besser steuerbares Konzept entwickelt”, sagte Jochen Luczak (Grüne).

Der Maßnahmenkatalog umfasst inzwischen 32 Punkte vom Energieeffizienzkonzept (eeK) über die Jobticket-Kampagne bis zur Förderung des Radverkehrs und der Elektromobilität. Besonders die Jobticket-Kampagne gilt als Erfolg: Der Zielwert von 10.000 Jobtickets wurde nahezu erreicht. Einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Aachen leistet auch der öffentliche Nahverkehr; der Verwaltung zufolge weist der Aseag-Fuhrpark einen überdurchschnittlich hohen Umweltstandard auf.
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