Aachen - Aachener Kunstroute: Kreative Kräfte im riesigen Spannungsfeld

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Aachener Kunstroute: Kreative Kräfte im riesigen Spannungsfeld

Von: Tim Habicht
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Egal ob klassische Ölgemälde, moderne Skulpturen und Installationen oder Graffiti sowie diverse Fotoausstellungen: Die Aachener Kunstroute zeigt in diesem Jahr so viel Kunst wie noch nie zuvor.

An 35 Stationen in der ganzen Stadt präsentieren sich Künstler und Galerien aus Aachen und dem benachbarten Eupen am Samstag und Sonntag, 29. und 30. September, ab jeweils 11 Uhr. Die Kunstszene in der Euregio floriert und möchte allen Besuchern ein kunstvolles Wochenende bereiten.

Kulturdezernent Wolfgang Rombey ist vom Programm überzeugt: „Es wird eine bunte Vielfalt von Künstlern geboten. Alle Besucher erhalten einen Überblick über die lebendige Kunstszene Aachens. Für die allgemeine Stadtgesellschaft ist es wichtig, dass sich die Besucher mit der Kunst auseinandersetzen. Bei der Aachener Kunstroute liefern viele Künstler einen neuen Blickwinkel auf bestehende Dinge. Dieser Exkurs zwischen Künstler und Betrachter kann sehr inspirierend sein.”

Führungen, Lesungen, Musik

Seit dem vergangenen Jahr wird die Aachener Kunstroute von den Künstlern, Ausstellern und Galerien selbst organisiert. Museen, Kunstvereine und Künstlervereinigungen wollen allen Besuchern ein vielfältiges Programm mit Vernissagen, Führungen, Lesungen, aber auch musikalischen Darbietungen bieten.

Heinrich Hüsch, Kopf des Organisationsteams, freut sich bereits auf die kommende Kunstroute: „Wir haben in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung bei gleich hoher Qualität. Das ist eine sehr schöne Entwicklung. Das Programm ist vielfältig und bietet allen Besuchern die Möglichkeit, auch einmal neue Facetten der Kunst kennenzulernen, die man bisher noch nicht so wahrgenommen hat.”

Rund 10 000 Besucher werden in diesem Jahr erwartet. Zentrale Anlaufstelle soll der Info-Point in der Aula Carolina werden. Informationen zum Gewinnspiel, das es auch in diesem Jahr geben wird, gibt es dort ebenfalls. Für jede besuchte Ausstellung erhält man einen Stempel. Bei vier gesammelten Stempeln nimmt man am Gewinnspiel teil - und kann ein auf den vorher besuchten Ausstellungen gesehenes und selbst ausgewähltes Kunstwerk gewinnen.

Maria Engels, Leiterin der Sammlung „Kunst aus NRW” in Kornelimünster, freut sich besonders auf die Ausstellung von Johannes Jensen. Er ist der Sieger des Förderpreises „Young Artists” und präsentiert seine Arbeiten in der ehemaligen Reichsabtei Kornelimünster. „Das wird eine ausgesprochen spannende Ausstellung”, so Engels.

Und auch Susanne Güntner vom Veranstaltungsmanagement der Stadt zeigt sich begeistert: „Ich bin sehr angetan, wie sich die Kunstroute entwickelt hat. Sie verfügt über eine euregionale Strahlkraft und ist das maßgebliche Kunst-Event im Kalender der Region.”
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