Aachener in den Landesvorstand

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Kandidieren beim Gewerkschaftstag der „komba“ für den Landesvorstand: Karlheinz Welters (l.) und Hubert Meyers. Foto: komba

Aachen. Hubert Meyers wird beim Gewerkschaftstag der „komba“ im Mai in Bochum wieder für den zweiten Landesvorsitz kandidieren. Das wurde im Rahmen der Vorstandssitzung in Aachen bekannt. Auch der Aachener Ortsverbandsvorsitzende Karlheinz Welters wird sich um einen Sitz im Landesvorstand bewerben.

Meyers: „Wir Aachener Kombaner bringen hierdurch auch unsere Stellung als drittgrößter Ortsverband im Land zum Ausdruck.“ Der komba Aachen gehören etwa 1800 Arbeitnehmer und Beamte an.

Auf der Sitzung des Landesvorstandes bekräftigte die NRW-Spitze der „komba“ aber vor allem die vielfältige Palette an Forderungen in der jetzt begonnenen Tarifrunde. „Die Tarifverhandlungen sind komplex. Es geht zum einen um sechs Prozent mehr Geld, eine Anhebung der Ausbildungsvergütung in Höhe von 100 Euro sowie um die inakzeptable Befristungspraxis.

Zum anderen sind der Schutz der Zusatzversorgung und eine neue kommunale Entgeltordnung Gegenstand der Gespräche“, so Ulrich Silberbach, Landesvorsitzender der „komba“, und Andreas Hemsing, stellvertretender Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der dbb-Bundestarifkommission. „Hände weg von Einschnitten in der Altersversorgung“, sandte Hemsing in Aachen einen Appell an die Arbeitgeber, insbesondere an den Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp, der erstmalig als Vorsitzender des KAV an den Tarifverhandlungen beteiligt ist.

Die Leistungen der Zusatzversorgungskasse sieht die „komba“ im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte als „attraktives Instrument, was es zu schützen gilt“. Darüber hinaus sprechen sich Silberbach und Hemsing auch angesichts des sinkenden Rentenniveaus für den „unbedingten Schutz dieses Modells aus“. „Altersarmut ist ein Thema. Arbeit muss ermöglichen, sich heute versorgen zu können und zugleich für später vorzusorgen. Die Zusatzversorgung ist dabei ein entscheidender Faktor. Darauf müssen sich die Beschäftigten jetzt und im Alter verlassen können“, sagte Andreas Hemsing.

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