Aachener Heimattheater: Fantasievolle Abenteuerreise durch Fabelwelt

Von: Günther Sander
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Wer begleitet „Drache Kokosnuss“ auf seiner Abenteuerreise? Im Aachener Eurogress gaben die Mitglieder des Aachener Heimattheaters die Antwort. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ob Drachen von Hause aus reiselustig sind? Dies trifft punktgenau auf den „Kleinen Drachen Kokosnuss“ (Jörg Dreyer) zu, den es quasi durch die ganze abenteuerliche Fabelwelt trieb. Nicht aus purer Reiselust, nein, er war mit Feuerdrachin Lulu (Kathrin Schnitker) und Zwergdrache „Herr von Zwiebel“ (Stefanie Mockel unterwegs, um die beiden entführten Freunde „Oskar, der Fressdrache“ (Judith Knisch) und „Matilda, das Stachelschwein“ (Sarah Mickisch) endlich wieder in die Arme schließen zu können. Wenn da nicht „Der gefährliche Murk“ (Ralf Leesmeister) gewesen wäre.

So geschehen bei der gelungenen Premiere des Kinderstücks „Der kleine Drache Kokosnuss reist um die Welt“, aufgeführt vom Aachener Heimattheater „Bühnenfreunde 1947“ im Brüssel-Saal des Eurogress.

An dieser Weltreise war ein Riesenaufgebot an Darstellern und Darstellerinnen beteiligt. Allen voran Jörg Dreyer: „Hallo Freunde, wollt Ihr wissen, wer ich bin?“, so begrüßte er als Kokosnuss die Kinder im ausverkauften Saal. Er lud sie ein, mit auf die große Reise zu gehen. Dieses Angebot wurde gerne angenommen.

Im großen Wald, in dem die Waldvögel ihr Zuhause hatten, konnte Kokosnuss nicht einschlafen, die Sorgen um seine verschwundenen Freunde Oskar und Matilde hinderten ihn daran. Hilfe nahte: „Lulu“ und „Herr von Zwiebel“ sind spontan bereit, Kokosnuss auf seiner Weltabenteuer-Reise zu begleiten.

Doch da lauern viele Gefahren, die es zu überstehen gilt, immerhin müssen sie in eine Piratenbucht, wo nur ein zu erratender Zauberspruch ihnen weiter helfen kann. Dieser „gefährliche Murk“, mit allen Wassern gewaschen, muss doch auf die Spur zu kommen sein. Und weil Drachen halt fliegen können, das auch gerne tun, wird es eine „billige, aber nicht ungefährliche Weltreise“ ins Ungewisse.

Nach einem Rückflug in den heimischen Wald ist die Freude groß. Ende gut, alles gut. „Das war der kleine Drache Kokosnuss“, hieß es. Die kleinen und großen Besucher tobten, klatschten, spendeten verdienten Applaus für eine Superleistung des gesamten Ensembles. Und natürlich für die Regisseure Bernd Dreyer, Judith Knisch und das gesamte Team hinter der Bühne. Toll auch die herrlichen Bühnenbilder, Kostüme und die gesamte Technik.

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