Aachener Gesellschaft für Gartenkultur vergibt Preise

Von: Günther Sander
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Sie sind die besten aus 210 Bewerbern: die Preisträger des Blumenschmuckwettbewerbs der Gesellschaft für Gartenkultur. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Aachener Gesellschaft für Gartenkultur beweist auch 126 Jahre nach ihrer Gründung immer noch Ideenreichtum, Kreativität und Engagement. Das macht nicht zuletzt der Blumenschmuckwettbewerb deutlich.

Seit 1904, also seit 105 Jahren, veranstaltet der Aachener Verein diesen Wettbewerb.

Bei der Abschlussveranstaltung und Siegerehrung im Café „Opera” (vormals Sandmann) am Theaterplatz sagte die Vorsitzende Rosemarie Gatzmaga: „Der Blumenschmuck sollte den wachsenden Städten und entstehenden Mietskasernen um 1875 etwas Licht und Wärme in die Tristesse bringen.” Der erste deutsche Vorgarten- und Balkonwettbewerbe 1897 stand unter dem Motto „Dresden im Blumenschmuck”.

Die Jury - Brigitte Willms, Elisabeth Hasse, Ursula Schwabe, Marianne Camps, Michael Dückers und Rolf Stüttgen - habe gute Arbeit geleistet, lobte Rosemarie Gatzmaga.

Immerhin mussten 210 gemeldete Objekte - zehn Restaurants, 99 Balkone, 66 Häuser einschließlich Vorgärten, 18 Fenster, neun bäuerliche Hofanlagen, vier Geschäfte, ein Hotel, zwei öffentliche Gebäude und eine Hausgemeinschaft - begutachtet und bewertet werden. „Heute können wir 45 Preisträger auszeichnen und ehren”, sagte Rosemarie Gatzmaga stolz. Vierzig Mal wurden Einkaufsgutscheine für Blumen verliehen.

Für die Besten in den Kategorien Häuser, Geschäfte, Hofanlagen, Fenster und Balkone gab es die vom Künstler Bonifatius Stirnberg seit 1997 für den Verein angefertigte Bronzeplakette.

Die Gewinner des ersten Preises: Anneliese und Thomas Rombach, Friesenrather Weg 106 (Häuser); Herbert Pontzen, Münsterplatz 13 und Kleinmarschierstraße 1 (Fenster); Gerda und Franz Pastor, Friedenstraße 11-13 (Balkone); Familie Schaad, Bungartsweg 22 (Bäuerliche Anwesen); Fleischerei Rövenich-Esser, Jakobstraße 204-206 (Geschäfte).
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