Aachener Friedenspreisträger braucht Spenden

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Aachen. IS-Terrormilizen wüten im Irak mit unbeschreiblicher Gewalt: Menschen werden enthauptet oder bei lebendigen Leib begraben, bislang 1000 Frauen und Mädchen entführt, zwangsverheiratet, als Sklavinnen verkauft oder als Prämien unter den Terroristen verteilt.

Letztes Jahr erhielt Bischof Rabban al-Quas den Aachener Friedenspreis. Bischof al-Quas hat im kurdischen Dohuk eine internationale Schule gegründet, in der Mädchen und Jungen ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit eine fundierte Ausbildung erhalten.

Zu den Grundsätzen der Schule gehört die Überzeugung, dass jeder Mensch ungeachtet seines Geschlechtes, seiner Herkunft und Religion ein Recht auf Ausbildung hat. Dies Schule gilt als Hoffnungszeichen für die ganze Region. Dohuk liegt nur 60 Kilometer von der durch die IS-Kämpfer eingenommenen Stadt Mossul entfernt. Die Philosophie der Schule dürfte sie im schlimmsten Falle zur Zielscheibe der IS-Kämpfer machen.

Es ist nur folgerichtig, dass Bischof Rabban al-Quas viele seiner Schülerinnen und Schülern und Helfer noch aus den kleinsten Dörfern aktiviert hat, die Versorgung von inzwischen über 3000 Flüchtlingsfamilien (15.000 Personen) zu übernehmen, denen es an allem fehlt: Unterkunft, Nahrung, Kleidung und Medikamente. Die Flüchtlinge konnten nur das bloße Leben retten.

Die Not ist groß, die Herausforderung für die Region ist enorm. Die Flüchtlinge und ihre Helfer sind dringend auf finanzielle Unterstützung von außen angewiesen. Die Mitglieder des Friedenspreises bitten die Aachener Bevölkerung, das unbeschreibliche Leid zu mindern.

Dieter Spoo vom Vorstand versichert, dass alle Spenden ungekürzt weitergeleitet werden. Hier die Bankverbindung: Aachener Bank eG, BLZ 390 601 80, Konto-Nr. 128 428 011, IBAN: DE 67390601800128428011; Stichwort: Flüchtlingshilfe Irak.

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