Aachener Förderverein hilft seit 16 Jahren den Ärmsten

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Aachen. Seit 1998 arbeiten die Aachener Kinderärzte Dr. Annett Pfeiffer und Dr. Konrad Steidel im afrikanischen Mosambik in der zweitgrößten Kinderklinik des Landes. Unterstützt werden die Entwicklungshelfer von dem Förderverein Kinderklinik Beira, der mit Hilfe von Spenden aus der Aachener Bevölkerung medizinische Geräte, Medikamente, Fortbildungen und Umbaumaßnahmen finanziert.

Ein Förderschwerpunkt in diesem Jahr ist die das Therapiezentrums für Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. „In fast jedem Land steigt die Lebenserwartung“, berichtet Dr. Johannes Plettner vom Förderverein. „In Mosambik stagnierte sie jedoch unter 50 Jahren, trotz Verbesserungen in der gesundheitlichen Versorgung. Hauptursache ist Aids, das hohe Verluste in der mittleren Generation gefordert hat. Diese Menschen fehlen volkswirtschaftlich als Fachkräfte und Versorger, aber vor allem auch als Eltern.“ In der afrikanischen Kultur werden die Aids-Waisen in der Regel von Verwandten aufgenommen, wenn aber auch dort keine Versorger zu finden sind, werden sie in so genannte Waisenheime gebracht. Auch in der Nähe der aus Aachen unterstützten Kinderklinik liegt so ein Waisenheim.

„Die Zustände in dem Waisenheim sind unvorstellbar“, führt Dr. Jan Salzmann, Vorsitzender des Fördervereins aus. „Wie im Krankenhaus fehlt es an allen. Die Betreuungskräfte sind engagiert, aber schlecht ausgebildet und schlecht bezahlt. In der Versorgung der Kinder, die oft selbst den HI-Virus in sich tragen, sind sie einfach überfordert. Daher lautet unser Motto: „Therapie statt Verwahrung“. Der Förderverein Kinderklinik Beira hat nun einige Fachkrankenschwestern und Krankengymnasten eingestellt, die sich professionell und liebevoll um die kleinen Patienten kümmern. Dr. Pfeiffer wird sich als Mitglied eines lokalen Fördervereins für das Waisenheim um die medizinischen Belange kümmern.

Um diese Verantwortung für die Kinder und die Angestellten erfüllen zu können, bittet der Verein um Spenden, insbesondere regelmäßige Zuwendungen (Dauerspenden) geben eine gute Planungssicherheit. Durch den direkten Kontakt zu den Aachener Kinderärzten, die vormals im Universitätsklinikum Aachen tätig waren, kann garantiert werden, dass das gespendete Geld in vollem Umfang dort ankommt, wo es am dringlichsten benötigt wird. Spenden sind steuerlich abzugsfähig, da der Verein als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt ist.

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