Ningbo - Aachener Firma unterstützt Unternehmen in Partnerstadt Ningbo

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Aachener Firma unterstützt Unternehmen in Partnerstadt Ningbo

Von: Clara Lamm
Letzte Aktualisierung:
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Unterstützt deutsche Unternehmen in China: Volker Hagen, CEO der „China Services International“.

Ningbo. Dass man sich beim Essen in China nicht die Nase putzen und überreichte Visitenkarten interessiert lesen sollte, kann man in zahlreichen China-Ratgebern nachlesen. Was mittelständische Unternehmen über die allgemeinen Weisheiten hinaus noch wissen sollten, um erfolgreich in China zu arbeiten und zu kooperieren, vermittelt Volker Hagens Firma „China Services International”.

2003 wollte Hagens früherer Arbeitgeber nach China expandieren, scheiterte aber letztendlich daran, dass er dabei keine große Hilfe vor Ort erhielt.

„Da ein erhebliches Informationsdefizit für mittelständische Unternehmen bestand, beschlossen mein ehemaliger Geschäftspartner und ich, entsprechende Informationen zu sammeln und eine Service- und Dienstleistungsfirma zu gründen”, erklärt Volker Hagen die Erfolgsidee.

Aufgrund der guten Partnerschaft zwischen Aachen und Ningbo wurden die beiden Geschäftsmänner sehr durch die Stadtregierung Ningbos unterstützt und konnten so 2003 die Firma in Aachen aufbauen und noch im selben Jahr einen Standort in Ningbo errichten.

Nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit und zahlreichen Aufträgen machte sich Hagen schließlich mit seiner neuen GmbH „China Services International” selbstständig. Diese weist sowohl Büros in Aachen als auch in Ningbo, Shanghai, Peking und Hongkong auf. Wenn ein Kunde Probleme an einem anderen Standort hat, werden die Mitarbeiter der CSI auch dort aktiv.

„Aufgrund der interkulturellen Missverständnisse zwischen Deutschland und China gibt es helfende Firmen wie unsere, die die Übersetzungsfunktion in sprachlicher wie auch vor allem in kultureller Hinsicht übernehmen”, sagt Hagen über seine Arbeit.

Selbst wenn beide Gesprächspartner Englisch benutzen, sprechen sie laut dem Chinakenner auf Grundlage ihres jeweils eigenen kulturellen Gedankenguts. Folglich seien Geduld und Detailverliebtheit notwendig, um herauszufinden, was tatsächlich gemeint ist.

Im multikulturellen Team des Unternehmens sprechen die Mitarbeiter zusätzlich zu ihrer Muttersprache alle Englisch. Volker Hagen selbst verbringt etwa eine Hälfte des Jahres in Deutschland und die andere in China, sodass er immer einen aktuellen Bezug zum jeweils anderen Land herstellen kann.

Die Hauptaufgabe seiner GmbH sieht er zunächst darin, ein vernünftiges Erwartungsmanagement in Deutschland durchzuführen und so anschließend realistische Vorstellungen der deutschen Arbeitgeber an die chinesischen Tochterunternehmen heranzutragen.

„In 85 Prozent der Fälle, in denen deutsche Firmen ihre chinesischen Ableger alleine laufen lassen wollen, geht diese Taktik nicht auf und es kommt zu Problemen”, meint Hagen. Daher wird Klienten stets geraten, auch selbst nach China zu reisen und die Tochterunternehmen zu besuchen.

Einmal im Quartal solle ein Mitglied des deutschen Managements in den chinesischen Büros und Werken nach dem Rechten sehen, um einen echten Eindruck zu bekommen, was dort passiert und wie dort gearbeitet wird. So unterscheiden sich beispielsweise die chinesischen und deutschen Vorstellungen von Fleiß, Pünktlichkeit, Loyalität, Finanzen und auch Personalführung.

Kann ein deutscher Arbeitgeber dies nicht in der erforderlichen Intensität selbst erleben, können Mitarbeiter der „China Services International” diese Aufgabe übernehmen.

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