Aachener Feuerwehr: Brandeinsätze sinken, Belastung steigt

Von: Robert Esser
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Aachen. Nur bei jedem 25. Einsatz bekämpft die Aachener Feuerwehr einen Brand - statistisch aber immerhin vier Mal pro Tag. 2009 waren dies knapp 1500 Löscheinsätze. Der Anteil am Gesamteinsatzaufkommen ist 2009 auf unter vier Prozent gesunken. Trotzdem sind die Belastungen noch einmal erheblich gestiegen. 37.183 Einsätze weist die jüngste Statistik aus - Hunderte mehr als 2008.

Die weitaus meisten Einsätze betreffen den Rettungsdienst der Feuerwehr. 2009 kam man auf 21.827 Fahrten, hinzu kommen 11.452 Krankentransporte. Bei technischen Hilfeleistungen war die Hilfe der Brandbekämpfer in 2432 Fällen gefragt.

Gut 200 Beamte stehen der Berufsfeuerwehr für Einsätze zur Verfügung. Hinzu kommen Kräfte in der Einsatzführung und die verschiedenen Züge der Freiwilligen Feuerwehren.

Auch wegen der hohen Belastungen der hauptberuflichen Retter im Außeneinsatz stieg der Krankenstand vergangenes Jahr auf bis zu 8,5 Prozent. Die Stadt betont aber, dass die vorgeschriebene Einsatzstärke von 60 Berufsfeuerwehrleuten jederzeit gewährleistet sei.

Die sinkende Zahl der Brandeinsätze führt der neue Feuerwehrchef Jürgen Wolff unter anderem auf Rauchmelder zurück. „Außerdem sind die schützenden Baumaterialien mehr geworden. Und weil es weniger Hausbrände gibt, kommen auch seltener echte Kaminbrände vor”, sagte Wolff.
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