Aachen - Aachener Einrichtungen freuen sich über Spenden aus dem Benefizlauf

Aachener Einrichtungen freuen sich über Spenden aus dem Benefizlauf

Von: Katharina Redanz
Letzte Aktualisierung:
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9000 Euro für gute Zwecke: von links Manfred Xhonneux, Ingo Schäfer, Stephanie Hammer, Daniela Jahn, Axel Bleeck und Ralf Hagens freuen sich über das Ergebnis des Benefizlaufs. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Starke Konkurrenz hatte der diesjährige Benefizlauf, fand doch am gleichen Tag Ende Juni die Menschenkette für die Schließung der maroden Atommeiler in Tihange statt. „Und trotzdem hatten wir rund 900 Starter und haben eine Spendensumme von insgesamt 9000 Euro erreicht“, erzählte Manfred Xhonneux, Organisator des Benefizlaufes, sichtlich stolz.

Mitorganisator Ralf Hagens nickte zustimmend: „Für einen Lauf ist so eine Summe extrem gut.“ Bereits zum 17. Mal fand der Lauf in diesem Sommer statt.

Die diesjährige Summe wurde nun an die fünf verschiedenen Spendenempfänger verteilt. So erhielt die Hospizstiftung Region Aachen 4000 Euro, 2000 Euro gingen an den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen. Die Aktion „Running for Kids“ mit Initiator Peter Borsdorff sowie der Verein „ALS – Alle lieben Schmidt“, ein Selbsthilfeverein für Menschen, die an der unheilbaren Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankt sind, bekamen jeweils 1000 Euro. Weitere 1000 Euro flossen in den Solidaritätslauf Aachen.

„Wir freuen uns außerordentlich über diese hohe Summe“, sagte Ingo Schäfer, Geschäftsführer der Hospizstiftung Region Aachen, das Geld werde für das Hospiz am Iterbach verwendet, wo 14 Betten sowie drei Gästewohnungen für Angehörige bestehen.

Auch Daniela Jahn, stellvertretende Geschäftsführerin des Vereins für Körper- und Mehrfachbehinderte, freute sich sehr über die Spendensumme: „Wir werden mit den Geldern den Freizeitbereich unterstützen, der nicht durch andere Mittel finanziert wird.“ So kann etwa monatlich eine Kochgruppe ermöglicht werden, ebenso Ausflüge, wie beispielsweise Besuche im Kino.

Weiterhin würden die neu entstandene Boulegruppe und die Malgruppe gefördert.

Viele unterschiedliche Distanzen

Aber nicht nur über die Spende freue sie sich, so Jahn, auch über die Veranstaltung mit ihrem freundlichen Charakter an sich, und insbesondere über das „Rolli-Rennen“: Seit 2014 können auch Rollstuhlfahrer über eine Distanz von zwei Runden im Waldstadion am Benefizlauf teilnehmen. „Genau darum geht es uns“, fügte Xhonneux hinzu, „jeden mitzunehmen: Von Bambini bis zu Oma und Opa, Leute die laufen können und Leute die im Rollstuhl sitzen“. Daher gebe es beim Benefizlauf sehr viele unterschiedliche Distanzen, Einzel- und Teamläufe. „Hauptsache alle haben Spaß, Leistung steht nicht im Vordergrund.“

Für den 18. Benefizlauf steht der Termin schon fest: Am 24. Juni laden die Organisatoren Xhonneux und Hagens zum Laufen für den guten Zweck in das Waldstadion ein. Und dann später garantiert auch wieder zur Spendenvergabe.

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