Aachener Automobilausstellung lockt wieder Besuchermengen an

Von: Jan Weck
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Rund um den Tivoli stehen die Autos und glitzern unter blauweißem Himmel. Gemächlich spazieren Besucher umher, im Schatten von Pavillons verteilen Hostessen Prospekte. Die Bedingungen auf der Aachener Automobilausstellung (AAA) sind wohl so, wie die zahlreichen Aussteller sich das gewünscht haben.

Aachen. Rund um den Tivoli stehen die Autos und glitzern unter blauweißem Himmel. Gemächlich spazieren Besucher umher, im Schatten von Pavillons verteilen Hostessen Prospekte. Die Bedingungen auf der Aachener Automobilausstellung (AAA) sind wohl so, wie die zahlreichen Aussteller sich das gewünscht haben.

Viele Marken sind vertreten, und von jeder gibt es die schönsten und spektakulärsten Modelle zu sehen. Ein paar Spritsparer und Elektroautos sind auch dabei, im Mittelpunkt steht aber die hübsch anzusehende Unvernunft.

So hat Jeep seine schwersten Exemplare aus der Modellpalette vorgefahren, Mercedes die teuersten und schnellsten. Auf geräumiger Fläche spreizt das schneeweiße SLS AMG Coupe seine Flügeltüren und gibt den Blick frei in sein Inneres. Handys werden ins Cockpit gehalten, um den Luxus zu fotografieren, der für 199 000 Euro zu haben ist. Vor den Augen der umstehenden Hostessen einfach einzusteigen, traut sich jedoch niemand.

Vergnügen für Kinder und Väter

Anders ist das am Stand von Christoph Bettag, der exklusive britische Sportwagen der Marke Westfield vertreibt. Es handelt sich bei diesen Autos um enge, flache Roadster mit langer Haube, die entfernt an ein Gokart erinnern. Ein Verdeck haben sie nicht, und so brauchen zwei Jugendliche nur Sekunden, um sich hinter das Lenkrad zu zwängen und Bettag in Aufregung zu versetzen. Denn abstehende Nieten an Jeanshosen, Gürtel, Schlüssel und dergleichen könnten das empfindliche Leder des Sitzes verletzen. Bettags Fürsorge geht einher mit seiner Begeisterung. Ein solcher Roadster sei wie ein Motorrad auf vier Rädern, schwärmt er. Möglich macht dieses Fahrgefühl das günstige Verhältnis von Leistung und Gewicht.

Nicht weit entfernt vergnügen sich Kinder und ihre Väter an einer Carrera-Rennbahn. Als Miniaturmodell darf hier jeder einen Porsche oder einen BMW über eine geschwungene Acht flitzen lassen. Doch es dreht sich auf der AAA nur fast alles um schöne Autos. Am Rande der Ausstellungsfläche darf nämlich gebaggert werden. Drei kleine Bagger stehen dort hinter Absperrgittern, Besucher können einen Conainter voll Sand umgraben oder im Wettrennen gegeneinander Hütchen stapeln.
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