„Aachen tanzt”: Die neue Ballsaison ist offiziell eröffnet

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Aachen tanzt: Die Prinzengarde
Aachen tanzt: Die Prinzengarde, der AKV und das Tanzsportzentrum Aachen hatten zum Herbstball geladen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die neue Ballsaison ist eröffnet. Unter dem Motto: „Aachen tanzt” hatten der Aachener Karnevalsverein, die Aachener Prinzengarde und das Tanzsportzentrum Aachen erstmals gemeinsam zu einem Herbstball ins Eurogress eingeladen.

450 Gäste erlebten eine faszinierende Ballnacht in einem Mix aus hochkarätigen Tanzsporteinlagen, Gesang, virtuosem Violinenspiel und Aufforderungen zum Tanz durch die Big-Band Nütheim-Schleckheim, unter der Leitung von Arthur Stärk. Damit kamen alle Gäste auf ihre Kosten, sowohl die Tanzfreudigen, als auch diejenigen, die lieber unterhalten werden wollen.

Der Europasaal wurde in gediegener, edler Noblesse präsentiert. Blickfang waren zunächst die Ballonsets als Tischdekorationen, die sich sanft im wechselnden Farbenspiel der Saalillumination wiegten. Auf den Tischen waren kleine Perlen verstreut, die in silberfarbenen Luftballons als Bühnendekoration wie Perlenketten ihre Ergänzung fanden. Bei den Herren, vorwiegend in Lackschuhen, dominierte der dunkle Smoking. Die Damen glänzten im „kleinen Schwarzen” bis hin zur Haute Couture.

„Lassen sie sich heute Abend verzaubern durch Augen- und Ohrenschmaus”, wandten sich AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil, Prinzengardekommandant Markus Bongers und die Präsidentin des TSZ Aachen, Elke Eschweiler, als Gastgeber an die Festgesellschaft, die auch nicht enttäuscht wurde und interessiert zu den tänzerischen Darbietungen der charmanten, informativen Moderation der TSZ-Präsidentin lauschte.

Schwankend zwischen verträumtem und leidenschaftlichem, virtuosem Violinenspiel eröffneten die attraktiven Angel Strings aus Berlin die Programmeinlagen und wurden vom Taktklatschen der Zuhörer begleitet. Und wenn Elke Eschweiler erklärte, Tanzen sei Träumen mit den Füßen, so folgte mit den amtierenden, zweifachen deutschen Meistern im Zehn-Tanz und Endrundenteilnehmern der Weltmeisterschaft, Renata Busheeva und Valentin Lesin vom TD Rot-Weiß Düsseldorf, ein nicht zu widerlegender Beweis. Als „Goldkehlchen” anmoderiert, präsentierte sich „Capella a Capella” einmal mehr als Stimmungsmacher und hatte auch ihren neuesten Song „Oche Alaaf än wenn et versönk” (Text und Arrangement Paul Drießen) im Repertoire. Sonderbeifall gab es für Markus Krings, der als Solist „Ä jölde Hazz än os Öcher Platt” sang.

Eine Krönung erfuhr der Ballabend mit dem Auftritt der Lateinformation der Formationsgemeinschaft Aachen/Düsseldorf. Die acht Paare stehen auf Platz zwei der Bundesliga und wollen sich in zwei Wochen in Bremen bei der Deutschen Meisterschaft für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Vilnius qualifizieren. Unter jubelnder Begeisterung der Anwesenden präsentierten sie quasi als Generalprobe, wie einen Tanz auf dem Vulkan, ihre Neu-Choreographie „Like a rose”, die sie mit Cheftrainer Oliver Seefeldt und Co-Trainer Bernd Waldschmidt in 600 Trainingsstunden einstudiert haben.

Die Formation brillierte durch tänzerische Perfektion und attraktive, neue Kostüme. Eine zuvor getanzte Trainingsshow mit „Round about” und „Todesspirale” hatte Einblick in die hohen Anforderungen an die Tänzer gegeben. „Die Lateinformation ist ein absolutes Highlight des Balles. Das ist Weltklasse”, begeisterten sich AKV-Elferrat Peter Dumonceau und Gattin Sigrid. Beide anerkannten die „unheimlich große Mühe”, die in die Vorbereitung des Balles gesteckt worden war. „Man sieht, wie viele Paare hier heute zur Big Band tanzen. Zu Recht kann man also sagen: Aachen tanzt.”

Dem wollten einige Herren der Veranstalter nicht nachstehen und reihten sich in eine Tanzpersiflage mit ein. So auch Dr. Werner Pfeil, Markus Bongers und sein Vize Dirk Trampen sowie AKV-Geschäftsführer Dietmar Werner, der zusammen mit AKV-Elferrat Dr. André Freese für die Organisation des Balles verantwortlich gezeichnet hatte.
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