Aachen - „Aachen Sozial“: Wichtiger Wegweiser zeigt Notlagen auf

„Aachen Sozial“: Wichtiger Wegweiser zeigt Notlagen auf

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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18.500 Euro für soziale Projekte: Boris Bongers, Hans Röllinger, Lena Palm, Gabi Mohné und Stefan Küpper stellten die Bilanz von „Aachen Sozial“ vor. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das Jahr 2017 endet für den Verein „Aachen Sozial“ mit einer richtig großen Zahl: 18.500 Euro kamen in den vergangenen zwölf Monaten sozialen Projekten zugute. „Wir freuen uns, dass wir die tollen Konzepte unserer Preisträger immer wieder unterstützen können“, betont Gabi Mohné, Vorsitzende des Vereins.

Neben dem Preis „Aachen Sozial“, der dieses Jahr zum elften Mal im Rathaus an Bürgerinnen und Bürger der Stadt verliehen wurde, die sich im hohen Maße engagieren, wurde auch erstmals ein Nachwuchspreis vergeben. 5000 Euro erhielt die Hospizstiftung Aachen über den aktuellen Preisträger Boris Bongers, der stellvertretender Vorsitzender des begleitenden Kuratoriums ist.

Die erste Nachwuchspreisträgerin Lena Palm und ihr Verein „wadadee cares“ bekamen insgesamt 4000 Euro für Projekte in Namibia. Tom Hirtz, Leiter des Das Da Theaters und Preisträger von 2014, erhielt für seine sozialen Ideen und Vorhaben im Theaterpädagogikbereich 2000 Euro. Das Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Maria im Tann und Leiter Stefan Küpper, Preisträger Aachen Sozial von 2015, wurden mit 1000 Euro unterstützt. Auch auf das Konto des Kölner Tatort Vereins flossen 1500 Euro für die Aachener Aktion „Wir starten gleich – Kein Kind ohne Schulranzen“.

Für die Preisträger selbst sind vor allem die Folgen der Auszeichnung ein echter Gewinn, wie Lena Palm erzählt: „Wir waren mit einem großen Spendenregen gesegnet und haben nach der Verleihung und den anschließenden Presseberichten viele Bewerbungen für Volontäre und Spenden erhalten. Mit dem Geld können wir wichtige Projekte vor Ort realisieren.“

Dem kann sich Boris Bongers nur anschließen. „Man fühlt sich vor allem persönlich reich beschenkt durch den Dank und die Wertschätzung, die einem ausgesprochen werden.“ Stefan Küpper stellt noch einen weiteren Aspekt heraus: „Aachen Sozial ist ein Wegweiser und zeigt Notlagen auf. Dadurch werden Aktionen und letztlich Herzen bewegt.“ Im kommenden Jahr findet die Preisverleihung „Aachen Sozial“ am 12. Juni wieder im Krönungssaal des Rathauses statt.

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