Aachen - „Aachen Olé”: Beim Lärmschutz herrscht nun Harmonie

„Aachen Olé”: Beim Lärmschutz herrscht nun Harmonie

Von: Thorsten Karbach
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Stimmungsmacher: Norman Langen
Stimmungsmacher: Norman Langen - hier bei „Oberhausen Olé” - steht um 14.30 Uhr auf der Bühne in der Soers. Foto: Imago

Aachen. Hurra, mag der Schlagerfan an dieser Stelle rufen. Oder besser „olé”, denn die große Sommerparty „Aachen Olé” wird wie angekündigt und seit Monaten beworben am Samstag, 1. September, auf dem CHIO-Gelände in der Soers über die Bühne gehen. Und die wird gewaltig sein.

30 Meter ist sie samt Seitenarmen breit, mehr als zwölf Meter misst der Rundbogen in der Höhe. Sie steht mit dem Rücken zum Soerser Weg, ausgerichtet zur Krefelder Straße hin. „Absolut imposant”, nennt sie Veranstalter Markus Krampe. Und betreten wird die Bühne von Schlager- und Mallorca-Stars wie Matthias Reim, Tim Toupet, Olaf Henning, Wendler, Brings, Cascada und der Hermes House Band.

Dabei hatte es im Vorfeld des Konzertmarathons, der bereits um 13 Uhr mit Andreas Lawo (Einlass ist um 12 Uhr) beginnt, einige Misstöne gegeben. Es ging um Genehmigungen und den notwendigen Bauantrag, denn wenn eine Sportfläche wie das Reitturniergelände für eine andere Veranstaltung genutzt wird, dann muss formal eine entsprechende Nutzungsänderung beantragt werden. Und anschließend genehmigt. Letzteres soll laut Walter Wery, dem Bezirksamtsleiter Laurensberg, wohl bis Anfang nächster Woche erfolgt sein.

„Der Veranstalter hat alle notwendigen Anträge eingereicht”, sagt er. Brandschutzkonzept und Sicherheitskonzept (erarbeitet von einem externen Sicherheitsbeauftragten) werden noch geprüft. Der Vorschriftenkatalog des Landes ist umfangreich. Dafür ging die lärmschutzrechtliche Genehmigung an den Veranstalter raus. Und auf beiden Seiten des Verhandlungstisches klingt Zuversicht, dass der Rest nur noch Formsache ist. „Wir freuen uns alle auf eine riesige Party”, sagt Krampe.

20.000 Tickets hat Krampe mit seiner Firma Pro-Event nach eigener Aussage bereits verkauft. 30.000 Zuschauer fasst der Bereich des Fahrstadions, in dem das „größte Sommerfest im Dreiländereck” (so wird es beworben) über die Bühne gehen soll. Wobei 2500 Tickets laut Krampe auf jeden Fall für die Tageskasse zurückgehalten werden. 14 Solokünstler und Bands stehen auf dem Programm, beschlossen wird es im Sinne des Lärmschutzes nun früher als ursprünglich angedacht. Nämlich schon um 23 Uhr.

„Wir hatten zunächst bis 1 Uhr geplant, aber das war vor Ort nicht darstellbar”, sagt Krampe. „Wir sind gehalten, die Nachtruhe der Anwohner sicherzustellen. Anders wäre dies nicht zu bewerkstelligen. Wir haben in Aachen im Lärmschutz und bei der Sicherheit hohe Standards”, erläutert Wery. Und so wird die Hermes Hose Band um 22.20 Uhr den Abend abschließen - und 40 Minuten mit Party-Hits wie „I will survive” und „Que sera, sera” füllen.

„Das Gelände ist super”

Nach dem großen Erfolg seiner „Olé”-Partys in Oberhausen, Köln und Dortmund freut sich Wendler-Manager Krampe nun auf Aachen. „Das Gelände ist super, perfekt geeignet - die Infrastruktur hervorragend”, sagt er und lobt die tolle Zusammenarbeit mit den Behörden. „Die Stadt war sehr kooperativ, es war dann alles doch nicht mehr so kompliziert, wie es sich am Anfang anhörte”, sagt er. Und Wery schickt das Lob zurück in Krampes Büro: „Es gab sehr kooperative Gespräche.” Am Ende war alles dann doch ganz harmonisch.
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