Aachen - „Aachen Goes Electro 2016“: Energie kommt frei Haus aus dem Himmel

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„Aachen Goes Electro 2016“: Energie kommt frei Haus aus dem Himmel

Von: Peter Schopp
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Sie wollen am 18. Juni die Vorzüge der Elektromobilität vorführen: Vertreter der teilnehmenden Firmen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es liegt Aufbruchstimmung in der Luft. Nicht, dass das Thema E-Mobilität neu auf der Agenda stünde, aber es gerät doch einiges in Bewegung. Präsentiertwird die Einladung zu„Aachen Goes Electro 2016“ am 18. Juni am Elisenbrunnen, und einige junge Unternehmen möchten dann die Gelegenheit nutzen, neben etablierten Firmen ihre Ideen und Produkte vorzuführen.

Dr. Günter Bleimann-Gather vom Vorstand der Tema AG stellt das Konzept vor. In den vier Bereiche Institutionen, E-Fahrzeuge, E-Nahverkehr und E-Infrastruktur soll die Schau den Elisenbrunnen an diesem Tag ab 10 Uhr in den Nabel der Aachener Elektrowelt verwandeln. Verpackt in einen Mix aus Information, Diskussion, Vorführungen, Mitmachen und Unterhaltung sollen sowohl Fachpublikum als auch Passanten mit der mobilen Zukunft konfrontiert werden.

Andy Coenen vom Autohaus Piper begleitet die Initiative schon einige Jahre und ist überzeugt vom Erfolg: „Im letzten Jahr hatten wir bereits guten Zuspruch, wir hoffen, dass wir in diesem Jahr noch mehr Menschen gerade auch für unsere Kleinwagen begeistern können“, weiß er um den großen grundsätzlichen Willen, auf elektrische Fahrzeuge umzusteigen. Das noch ungelöste entscheidende Problem ist die Reichweite der Batterien.

Aus diesem Grund hält man beim Car-Sharing Unternehmen Cambio auch noch viele Benziner bereit. „Wer an den Rhein oder ins Sauerland möchte, bucht bei uns immer noch Benziner“, ist für Claire Chadenas klar, „aber für die Kurzstrecken – und die machen einen Großteil der gefahrenen Kilometer aus – haben wir immer mehr Elektroautos im Angebot“.

Viele Kunden seien anfänglich skeptisch, aber nach einer Probefahrt würden sie immer wieder auf die geräusch- und geruchsarme Alternative umsteigen. Bei der Firma e.Go will man neueste Technik zu einem bezahlbaren Preis an die Kunden bringen. „Leider sind wir bei der aktuellen Förderung nicht inbegriffen“, erzählt Olaf Wendt vom e.Go-Marketing, „unser Modell fällt aus dem vereinbarten Rahmen“.

Möglicherweise hat das damit zu tun, dass bei den Verhandlungen über die Förderung die großen Autobauer am Tisch saßen und die kleinen nicht. Aber bei e.Go möchte man ab Mai 2017 einen auch ohne Förderung bezahlbaren Kleinwagen anbieten, Testfahrzeuge sind ab Herbst 2016 fertig. Die Firma ist nach der Übernahme von Streetscooter durch die Deutsche Post entstanden, die Kleinwagensparte hielt man zurück und steht nun vor dem Schritt auf den Automobilmarkt.

Auch die Stadt Aachen mit Fuhrpark, die Stawag und viele weitere Unternehmen werden am 18. Juni vor Ort sein. Die Studenten vom Verein Sonnenwagen werden Ende Juli mit einem selbst gebauten Fahrzeug an der World Solar Challenge teilnehmen, einer 3000 Kilometer langen Tour quer durch Australien, nur angetrieben durch Solarzellen. Auch sie sind zuvor am Elisenbrunnen zu Gast, für Spannung dürfte also gesorgt sein. Und wer einfach nur einen schönen Tag genießen möchte, kann sich bei Speis, Trank und Musik von der Band „Kurzurlaub“ wie in selbigem fühlen. Hauptsache, und da sind sich alle einig – die Sonne scheint.

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