Aachen - Aachen ein wenig bunter machen

Aachen ein wenig bunter machen

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Bunte Farben statt trister Wände: In der Unterführung am Ponttor haben die Pfadfinder ihre „Handschrift“ hinterlassen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Mitten in der sonst so dunklen und mitunter auch schmutzigen Unterführung am Ponttor zieht eine Wand die Blicke der vorbeilaufenden Passanten auf sich. Bunt, fröhlich und sorgfältig gemalt. Das ist das Ergebnis der „Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg.“

Im Rahmen ihres Projektes „Jugend braucht TRäume“, haben sie die Wand nicht nur erneuert, sondern auch verschönert, wie „Robin von Gestern“ erzählt: „Die Glasbausteinwand wurde immer wieder zerstört und wir haben mit der Stadt die Abmachung, dass wir den Raum hinter der Wand für unseren Pfadfinderstamm nutzen können, wenn wir uns um die Instandhaltung der Wand kümmern. Wir haben dann mit Siebdruckplatten gearbeitet, die wir anschließend besprüht haben.“

Robin, der Graffitikunst in Maastricht studiert hat, wollte vor allem, dass jeder seine ganz eigenen Ideen verwirklichen konnte und dass man auch den individuellen Stil des jeweiligen erkennen kann. Und so ist ein kunterbuntes Bild entstanden, das aus vielen kleinen Geschichten zu einem Gesamtkunstwerk geworden ist.

Auf der 15 Meter langen und drei Meter hohen Wand blicken zwei Wandersleute auf eine grüne Idylle. Angefangen bei Indianerzelten, über eine kleine Burg, hin zu einem Urlaubsort, wo die Hängematte zum Verweilen einlädt. Blumen in ihrer vollsten Pracht und die Sonne, die alles in einen warmen, gelben Schleier hüllt, hauchen der Unterführung Leben ein.

Robin blickt mit Stolz auf das Werk, das sie gemeinsam geschaffen haben und ergänzt: „Uns ist es wichtig, die Welt ein bisschen besser und schöner zu hinterlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Die Wand trägt auf jeden Fall dazu bei.“

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