Aachen - „Aachen-China-Day”: Rock im Zeichen des Drachens

„Aachen-China-Day”: Rock im Zeichen des Drachens

Von: Svenja Pesch
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Fremde Klänge, vertraute Umge
Fremde Klänge, vertraute Umgebung: Vor dem Ratshaus geht der erste „Aachen-China-Day” über die Bühne. Geplant ist er als Brückenschlag nach Fernost. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Im Krönungssaal des Rathauses wird eine Brücke nach Fernost geschlagen. Rund 670 chinesische Studierende sind hier zu Gast und werden von Oberbürgermeister Marcel Philipp offiziell empfangen. „Hier in Aachen haben wir gut 2000 chinesische Studenten an der RWTH und an der FH.

Das wissen die Meisten aber gar nicht, oder sie nehmen es nicht richtig wahr”, sagt der OB später. Es gelte nicht nur deswegen, Aachen und China stärker zu vernetzen.

Der „Aachen-China-Day” soll eine Plattform bieten, um einen interkulturellen Austausch über die Städtepartnerschaft mit Ningbo hinaus loszutreten. „Dieser Tag ist nicht nur eine persönliche Geste, wir möchten auch den langfristigen Aufbau der Beziehungen zwischen Unternehmen in China und Aachen stärken und fördern”, erklärt Philipp. Und Gelegenheiten zum interkulturellen Austausch hat man bei diesem ersten „Aachen-China-Day” viele. Sei es über die traditionellen Speisen, die auf dem Markt angeboten werden, oder über die Geschichten derer, die aus einer Millionenmetropole Chinas in die vergleichsweise überschaubare Kaiserstadt zu ziehen.

Das kommt an: Liyum Chen studiert seit 2009 an der Fachhochschule in Aachen und sie ist von dem Aachen-China-Day begeistert: „Aachen hat eine wirklich gute Atmosphäre. Ich fühle mich hier sehr wohl. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen. Außerdem hat Aachen mit den Nachbarländern Belgien und den Niederlanden für mich ein internationales Flair.”

Während Liyum Chen das erzählt, hört man auf der großen Bühne die ersten Klänge der Musikerin Juefei Li, die auf der Wölbbrettzither Guzheng, einem klassischen chinesischem Saiteninstrument, das Publikum in ihren Bann zieht.

Doch nicht nur musikalisch gibt es ein buntes Programm. Zwischen Tanz und Kampfkunstvorführungen haben Interessierte beim Podiumsgespräch die Gelegenheit, Anekdoten und Erfahrungen rund um das Thema China zu erfahren. Den Abschluss dieses Bürgerfestes bildet Nikey. Der chinesische Rockmusiker animiert mit seinen Liedern über Chinas Kaiser und das Jahr des Drachen die Zuschauer zum Mitfeiern und Tanzen. Und so wurde auch nach dem offiziellen Programm gemeinsam weiter gefeiert und dem Ziel, den gegenseitigen Austausch zu fördern, ist man an diesem Abend gewiss ein Stück nähergekommen.
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