Aachen-Arlington: Eine große Familie feiert Geburtstag

Von: Nina Leßenich
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Aachen. Barbecue, Baseball und Cheerleader. Am amerikanischen Unabhängigkeitstag stand der Aachener Kurpark ganz im Zeichen der Vereinigten Staaten von Amerika. Bei bestem Wetter feierte das Aachen-Arlington Partnerschaftskomitee seinen 20. Geburtstag.

Trotz der Fußballweltmeisterschaft fanden sich rund 120 Deutsche und Amerikaner aller Altersklassen zusammen, um gemeinsam die deutsch-amerikanische Freundschaft zu feiern.

Dr. Gertraud Kösters, deutsche Vorsitzende des Komitees, blickt gerne auf die letzten Jahre zurück. „Es ist uns gelungen, über den Atlantik hinweg eine wichtige Freundschaft zu pflegen. Inzwischen sind wir eine große Familie“, freute sie sich. Dies habe sich besonders nach den Anschlägen des 11. Septembers bewiesen. „Die Aachener waren damals sehr engagiert und so konnten wir unsere amerikanischen Freunde in einer schwierigen Zeit unterstützen und ihnen wieder Mut machen.“ Der Abend startete mit einer Begrüßung durch die Wahlheimer Big Band.

Bei Burgern, Hotdogs und Icecream sorgte anschließend unter anderem die Aachener Cheerleadergruppe „Bats“ für das richtige Rahmenprogramm. Wer wollte, konnte außerdem bei den Aachener „Greyhounds“ sein Baseball-Können unter Beweis stellen. Highlight der Veranstaltung war die Tombola, bei der es in diesem Jahr einen Flug nach Washington DC sowie eine Plastik des Bildhauers Bonifatius Stirnberg zu gewinnen gab.

Auch Reinhard Germ schätzt die deutsch-amerikanische Partnerschaft sehr. Seit sieben Jahren organisiert er ehrenamtlich den Elementary School Exchange, bei dem Sechstklässler gemeinsam mit einem Elternteil zehn Tage in Arlington verbringen können. „Der gemeinsame Austausch ermöglicht es uns, mit Vorurteilen aufzuräumen“, erklärte Germ. „Oft kommen Kinder und Eltern nach dem Austausch zurück und haben ihre Meinung über die USA um 180 Grad geändert.“

Diesen Aspekt schätzt auch Carl Lankowski, Vorsitzender des Komitees auf amerikanischer Seite. „Gerade für die Kinder und Jugendlichen ist es ein lebensveränderndes Ereignis. Wir haben eine gemeinsame Geschichte und gemeinsame Probleme in der Welt. Da ist es umso wichtiger, dass wir voneinander lernen und unsere Freundschaft pflegen.“

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