Aachen - Aachen Arkaden wechseln mal wieder den Besitzer

Aachen Arkaden wechseln mal wieder den Besitzer

Von: Stephan Mohne
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In neuen Händen: Die Berliner „Intown“-Gruppe hat das Shopping-Center an der Trierer Straße gekauft. Offenbar soll nun auch ein neues Konzept realisiert werden. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Nein, leicht hatten es die Aachen Arkaden seit ihrer Eröffnung im Jahr 2008 nicht. Die Kunden strömten zeitweise nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Und es gab immer wieder Leerstände – teils bis zu 20 Prozent.

Aktuell ist das große Einkaufszentrum auch noch in Sachen verkaufsoffene Sonntage abgehängt worden, weil diese nur noch in einem deutlich eingeschränkten Innenstadtbereich – in dem das andere große Shopping-Center Aquis Plaza allerdings einbezogen ist – stattfinden. In dieser Situation wechselt nun auch mal wieder der Eigentümer.

Gekauft hat das rund 27.000 Quadratmeter große Gebäude die Berliner „Intown“-Gruppe, die sich mit Immobilieninvestment ebenso befasst wie mit klassischer Hausverwaltung. Die Aachen Arkaden, deren Bau seinerzeit knapp 80 Millionen Euro kostete, haben rund 18.000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Dazu mehr als 6000 Quadratmeter für Büros, in denen unter anderem das städteregionale Gesundheitsamt untergebracht ist.

Und wie soll es weitergehen mit den Arkaden? Sascha Hettrich, seit 1. März Chef bei „Intown“ wird in Fachmedien so zitiert: „Unser Ziel ist es, die Aachen Arkaden als Nahversorgungszentrum zu entwickeln und Investitionen zu tätigen, um sie weiter voranzubringen.“ Nahversorgung könnte bedeuten, dass man mehr in den Bereich des täglichen Bedarfs, etwa in Sachen Lebensmittel gehen könnte. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht unter anderem mit dem Wohnprojekt „Guter Freund“ reichlich Wohnraum für neue potenzielle Kundschaft.

Entwickelt hatte die Aachen Arkaden einst Norbert Hermanns. Er verkaufte das Projekt an die Firma TCN. Zuletzt war Bilfinger Real Estate Eigentümer. Seit Anfang 2015 versuchte man, das Objekt zu verkaufen. Bereits im Jahr 2016 hieß es, Verträge seien quasi unterschriftsreif. Jetzt ist der Verkauf vollzogen.

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