„Aachen 2025“: Filme über die Zukunft für die Gegenwart

Von: Katrin Fuhrmann
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Wollen die Menschen auf besondere Art über Themen der Zukunft informieren: die Initiatoren des Filmfestivals Simon Kluge, Matthias Bodenbender, Jasper Dienst, Günter Bleimann-Gather, Ina-Marie Orawiec und Rolf Geisen (von links). Foto: Michael Jaspers

Aachen. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Aachen 2025 – Digitalen Wandel erleben“ zeigen das Apollo Kino und der Verein „aachen fenster – raum für bauen und kultur“, an drei Tagen, zehn Filme an sechs verschiedenen Orten.

Unter dem Hashtag „dmnchst“ sollen Trendthemen des digitalen Wandels durch künstlerisch wie technisch außergewöhnliche Filme gezeigt und die Frage gestellt werden: „Wie wollen... wie werden wir in Zukunft leben?“ „Wir wollen die Menschen auf besondere Art über Themen der Zukunft informieren. Wir wollen sie mit den Filmen begeistern, unterhalten, inspirieren, berühren und bewegen“, sagt Theaterleiter Simon Kluge.

Ausgewählt wurden Filme, die von der möglichen Zukunft handeln, von den Folgen des digitalen Wandels für Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Individuum, von Wechselwirkungen, Chancen und Risiken. „Die Filme sind zwar unterschiedlich und sprechen verschiedene Zielgruppen an, aber im Kern drehen sie sich alle um das Thema Zukunft“, sagt Kluge.

So brilliert in den Dokumentationen „Tomorrow“ und „Plug and Pray“ zum Beispiel menschlicher Erfindungsgeist. In den Filmen „Her“ und „Ex Machina“ entflammt die Liebe zwischen einem Menschen und einer künstlichen Intelligenz. Mit „The Matrix“ und „Tron“ haben die Initiatoren Filme ausgesucht, in denen sich die vermeintlich wahre mit der scheinbar virtuellen Welt überschneidet.

„Wir haben uns für Filme entschieden, die dazu anregen, über die Zukunft nachzudenken. Wir wollen veranschaulichen, wie aus Fiktion im Kinofilm eine Vision für eine bessere Welt entstehen kann“, sagt Ina-Marie Orawiec vom Verein „aachen fenster – raum für bauen und kultur“.

Das Filmfestival, das vom 23. bis 25. September stattfindet, vereine das Filmerlebnis und die technologischen Versprechungen des digitalen Wandels in einer fantasievollen Denkmethode. „Technologie und Digitalisierung sind nicht nur Themen für Experten, sondern für jeden“, sagt Kluge. Die Aktion wolle, dass die Menschen ins Gespräch kommen und sich mit den Vor- und Nachteilen der Digitalisierung beschäftigen.

Vor einigen Aufführungen gibt es Filmbesprechungen mit Persönlichkeiten aus Aachens Forschungs- und Wissenschaftsszene, aus Politik, Kirche und Soziologie.

Die Filme werden an außergewöhnlichen Orten der Stadt gezeigt: neben dem zentral gelegenen Apollo Kino, der Aula der RWTH Aachen und dem „Hotel Total“ in St. Elisabeth gehören auch das Space im Ludwig Forum und die Citykirche St. Nikolaus dazu. Ein weiterer Veranstaltungsort und ein Film sind noch geheim und sollen erst in einigen Wochen verraten werden.

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