84 FH-Studierende in Stipendienprogramm aufgenommen

Von: kaa
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Festakt im Krönungssaal: 84 Studierende der FH Aachen sind in das Stipendienprogramm der Hochschule aufgenommen worden. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Grund zum Feiern hatten 84 Studierende der FH Aachen, die in das Stipendienprogramm der Hochschule aufgenommen wurden. Sie erhielten im Krönungssaal des Rathauses ihre Urkunden. FH-Rektor Marcus Baumann zeigte sich in seiner Begrüßung sehr dankbar, dass Oberbürgermeister Marcel Philipp ihm sein „Gästezimmer“ überlassen hatte.

Das im Wintersemester 2009/10 eingeführte Stipendienprogramm beschrieb Baumann als Erfolgsgeschichte. Das Stipendium in Höhe von 300 Euro finanziert zur Hälfte der Bund, die andere Hälfte übernehmen private Spender aus der Region. Damit gehe das Stipendium über die reine finanzielle Unterstützung hinaus, erläuterte Baumann. Es ermögliche den Studierenden auch Einblicke in die spätere berufliche Praxis, indem die Stipendiaten Unternehmen der Region kennenlernten und frühzeitig Kontakte knüpften, um hier möglicherweise ihre eigenen berufliche Zukunft zu suchen. „Wir wollen die Wissenschaftsregion Aachen voranbringen, indem wir Wirtschaft und Wissenschaft miteinander verknüpfen. Das Stipendium ist eine besondere Auszeichnung, es bedeutet aber auch Verantwortung“, schloss Baumann seine Eröffnungsrede.

Eine Sicht, die Irene Schmidt nur bestätigen kann. Sie ist zum dritten Mal in Folge von der Stipendienkommission ausgewählt worden und hat bei ihrem Stipendiengeber schon eine Festanstellung neben dem Studium erhalten: „Ich kann nur jedem empfehlen, sich für ein Stipendium zu bewerben.“ Auch Katharina Spohr gehört zu den diesjährigen Stipendiaten: „Es gibt viele Studierende, die gut sind. Man muss sich schon anstrengen. Aber hinterher weiß man, warum“, sagte sie.

Das Rahmenprogramm mit Bewerbungstraining und Kursen zur Gründung eines eigenen Unternehmens ermöglichte den Blick über den Tellerrand. 43 Unternehmen und Stiftungen aus der Region gehören zu den diesjährigen Stipendiengebern. „Unternehmen haben auch eine gesellschaftliche Funktion. Bei diesem Programm gewinnen beide Seiten“, meinte Bauunternehmer Joachim Neßeler, der sechs Stipendien vergibt. Die Übergabe der Urkunden, moderiert von Stadtsprecher Bernd Büttgens, glich einer gut einstudierten Choreographie, damit so viele Menschen überhaupt auf eine Bühne passten.

Für Marcus Baumann sei diese Übergabe ein großartiger Moment, bestätigte er im Gespräch. Besonders hob er die hohe Anzahl an Studentinnen hervor, die in diesem Jahr unter den Stipendiaten waren: „Das ist für eine Technische Hochschule schon bemerkenswert.“ Beim anschließenden Ausklang, den die FH-Big Band „Full House“ musikalisch begleitete, gab es für die Studierenden und die Stipendiengeber noch einmal Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und auszutauschen.

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