65 Millionen Fahrgäste: Rekordjahr bei der Aseag

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Anlaufpunkt für 65 Millionen Fahrgäste: Die Haltestellen der Aseag.

Aachen. Der Fünf-Punkte-Plan zur Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs, der in der vergangenen Woche vorgeschlagen wurde, kam für die Aseag überraschend. Grundsätzlich begrüßt das Unternehmen eine Weiterentwicklung des Nahverkehrs in Stadt und Kreis Aachen und prüft nun die Machbarkeit der vorgeschlagenen Punkte.

„Gleichzeitig müssen wir aber auch den für März erwarteten Haushaltsbeschluss abwarten. Danach werden wir sicher zu einer guten Lösung kommen und auch in Zukunft in der Region eine attraktive Mobilität anbieten können”, sagte sich Aseag-Vorstand Hans-Peter Appel.

Trend zum Abonnement

Attraktive Mobilität bot die Aseag auch im vergangenen Jahr: Nach vorläufigen Berechnungen waren 2008 knapp 65 Millionen Fahrgäste mit der roten Flotte in Stadt und Kreis Aachen unterwegs - eine Marke, die das Unternehmen in seiner knapp 130-jährigen Geschichte bislang nie erreicht hat. Zum Vergleich: 2007 nutzten rund 63,5 Millionen Menschen das Angebot der Aseag, 2006 waren es knapp 62 Millionen.

Und auch im Hinblick auf die Fahrschein-Struktur wird schnell klar: Der Trend geht zum Abonnement. Wurden im Jahr 2007 rund 194000 Abos abgeschlossen, so waren es 2008 mehr als 215000. Im sogenannten Aktiv-Abo, das für Senioren konzipiert wurde, verzeichnet Hans-Peter Geulen, Leiter des Center Verkehrswirtschaft, sogar ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007.

Das Job-Ticket

Das Job-Ticket, das der Aachener Verkehrsverbund (AVV) und die Aseag gemeinsam für die Region einführten, wurde im vergangenen Jahr 7500 Mal ausgegeben, 2007 waren es 5500 Job-Tickets. Gerade im Hinblick auf den ehrgeizigen Plan der Stadt Aachen, mittels eines Luftreinhalteplans eine Umweltzone in der Aachener Innenstadt zu vermeiden, ist ein Zuwachs hier von hoher Bedeutung und soll sich im Jahr 2009 noch weiter steigern.

Aber auch umweltverträgliche Fahrzeuge tragen wesentlich zu diesem Ziel bei. So schaffte die Aseag im vergangenen Jahr 14 neue Gelenkbusse an, die sich vor allem durch beste Abgaswerte dank erfüllter Euro-5-Norm auszeichnen. Bis zum Jahr 2012 soll die gesamte Flotte mit moderner Filtertechnik ausgerüstet sein.

Investition in Fahrzeugtechnik

Mit einem Zukunftskonzept startet die Aseag nun in das Jahr 2009: Ein Schwerpunkt ist dabei weiterhin die Investition in besonders umweltverträgliche Fahrzeugtechnik. So ergänzen ab Mitte des Jahres 22 neue Busse den Fuhrpark und dem Land NRW liegt bereits ein Antrag zur Anschaffung weiterer dynamischer Fahrgastinformationssysteme vor.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Juni werden unter anderem weitere Schnellbuslinien, die besonders für Pendler interessant sind, das Angebot im Nahverkehr ergänzen.
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