60 neue Bäume gesetzt: Verbesserung für Auge und Lunge

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Aachen. Der Aachener Stadtbetrieb hat nach Angaben des städtischen Presseamtes im vergangenen Dezember 63 Bäume im Stadtgebiet neu gepflanzt. Dies sei eine beachtliche Zahl, auch wenn man wisse, dass man diese Summe nicht einfach multiplizieren könne, wolle man ein auf das ganze Jahr bezogenes Ergebnis erhalten.

Denn Neupflanzungen nehme man am besten zum Ende der Vegetationsperiode im Herbst oder Anfang des Winters und zum Winterende, wenn der Boden schon frostfrei ist, vor. Und nicht allein der Aachener Stadtbetrieb, sondern beispielsweise auch der städtische Fachbereich Umwelt veranlasse Neupflanzungen von Bäumen.

Bäume und Grünanlagen machen die Straßen und Plätze der Stadt attraktiver; sie „stehen“ im wörtlichen Sinn für Lebensqualität. Rund 30.000 Straßenbäume gibt es in Aachen. In den Park- und Grünanlagen wachsen weitere 80.000 Bäume und eine Vielzahl von Sträuchern. Oft werde die Stadt auch bei ihrem Bemühen für mehr Grün unterstützt, indem Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Schulklassen, Vereine oder Firmen Bäume spenden bzw. eine Grünpatenschaft übernehmen und Bäume sowie Baumscheiben pflegen, so das Presseamt.

In der Regel errege das Fällen von Bäumen mehr Aufmerksamkeit als deren Neuanpflanzung. Aufgrund mangelnder Verkehrssicherheit, wegen Pilzbefalls oder der Zersetzung durch andere Schädlinge müssten oft Bäume gefällt werden, die für den Laien augenscheinlich nicht geschädigt seien. Die Stadt Aachen müsse aber, wie jede Bürgerin oder jeder Bürger auch, vom Fachbereich Umwelt eine Fällgenehmigung einholen, wenn es sich beispielsweise um einen durch die Baumschutzsatzung geschützten Baum handelt, der gefällt werden muss. Dazu werde unabdingbar auch die Schädigung begutachtet und dokumentiert.

Für die Neupflanzung eines Baumes müsse die Pflanzfläche extra vorbereitet, Erde ausgetauscht, ein Belüftungssystem, ein so genannter „Baumschnorchel“ eingebaut und die Bäume nach dem Pflanzen mit einen „Dreibock“ vor heftigem Wind geschützt werden. Ein Schutzanstrich bewahre die anfangs empfindliche Rinde vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Ein direktes Nachpflanzen gefällter Bäume sei meist aufgrund der aufwendigen Arbeitsschritte zu Vorbereitung der Pflanzung nicht möglich. Fällen, Wurzelstubben roden, Einfassungen instand setzen, Austausch des Bodens usw. nehmen laut Stadt Zeit in Anspruch. Unter Umständen stehe eine neue Planung für den Bereich an oder es sei gerade nicht der geeignete Vegetationszeitpunkt. Deshalb sei eine Neupflanzung meist nicht umgehend möglich.

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