50. ATG-Winterlauf: 18 Kilometer fürs eigene Sportleralbum

Von: Hans-Peter Leisten
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Sind sicher, dass die StartplÀ
Sind sicher, dass die Startplätze zum Winterlauf schneller weggehen als die sprichwörtlichen warmen Semmeln: Robert Collet (Drucks), Masoud Mirzai (Techniker Krankenkasse) sowie Philipp Nawrocki, Günter Drießen und Jörn Schnöring (alle ATG, von links). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Der Lauf ist Event und Kult zugleich. Und in diesem Jahr zudem so etwas wie der Höhepunkt eines besonderen Vereinsgeburtstags: Die Aachener Turngemeinde wird 150 Jahre alt, und passend dazu - wenn auch zufällig - findet der 50. ATG-Winterlauf statt.

Und der Aachener Verein darf es durchaus als Kompliment oder Bestätigung interpretieren, dass schon der Run auf die Startplätze Sportsgeist erfordert. „2008 waren nach fünf Wochen alle Plätze vergeben, 2011 nach zwei Wochen. Dieses Jahr dürfte alles noch schneller gehen”, ist Jörn Schnöring, bei der ATG für Online-Auftritt und -Anmeldung zuständig, sicher. Denn den Start des 50. Laufes am Sonntag, 16. Dezember, wird sich kaum ein etwas engagierterer Jogger entgehen lassen.

Der Lauf ist seinem Gründer, dem verstorbenen Klaus Wintgens, gewidmet, der 1963 erstmals vom ehemaligen ATG-Jugendheim im Vichtbachtal zum Lauf geladen hatte. Sein Jugendbild ziert auch die Flyer und Plakate zum aktuellen Lauf. Entstanden ist ein Lauf, der einerseits seinen volkstümlichen Charakter bewahrt hat, andererseits einen hohen sportlichen Stellenwert besitzt.

„Vieles ist gleich geblieben. Und das ist gut so”, freut sich auch der Leiter der Leichtathletik-Abteilung der ATG, Günter Drießen. Gemeinsam mit Philipp Nawrocki, Jörn Schnöring und Herbert Frings bildet er das engere Organisationsteam, das aber ohne die 70 freiwilligen Helfer aus dem Verein aufgeschmissen wäre.

Der Start erfolgt auch im Jubiläumsjahr um 11 Uhr, das Teilnehmerlimit liegt bei 2500 und der Transfer vom Chorusberg ins Vichtbachtal per Bus ist ebenfalls wieder garantiert. Das Startgeld ist aber leicht auf 20 Euro erhöht, wovon ein Euro wie in der Vorjahren der Lebenshilfe Aachen zufließt. Natürlich hoffen die Organisatoren auf freiwillige Spenden, so dass das jüngste Ergebnis von über 4000 Euro an die Lebenshilfe vielleicht noch übertroffen werden kann.

Im Startgeld enthalten ist ein hochwertiges Finisher-Präsent, das aber wie in den Vorjahren eine Überraschung sein soll. „Möglich ist das alles natürlich nur, weil wir von Sponsoren unterstützt werden”, betont Günter Drießen, wohl wissend um die schwierige Finanzsituation aller Amateurvereine. Insofern ist er froh, neben den bestehenden Sponsoren Städteregion, Sparkasse, Drucks und Nobis auch die Techniker Krankenkasse an der Seite des Vereins zu wissen.

Bei aller Tradition gibt es in diesem Jahr eine wichtige Neuerung. „18 Kilometer kann man nicht einfach mal so laufen”, warnt Philipp Nawrocki aus dem Deutschen Meisterteam im Marathon der ATG davor, den Lauf auf die leichte Schulter zu nehmen. Deshalb bietet die ATG in Kooperation mit der Laufschule MedAix und der Technikerkasse zwei Laufgruppen an, in denen man professionell trainiert wird (siehe Zusatzbox).

Anmelden zum Lauf selbst kann man sich ab Montag, 17. September, 0.01 Uhr, online unter www.winterlauf-aachen.de und im Sporthaus Drucks an der Alexanderstraße gegen Barzahlung des Startgeldes während der Öffnungszeiten.

Zwei Kurse zur gezielten Vorbereitung

„Fit zum Winterlauf” heißt der Kurs, der erstmals geboten wird. Eine Gruppe setzt sich als Ziel, den Lauf in 1:29 Stunden zu beenden, eine zweite in 2:15 Stunden. Bei einer ersten Informationsveranstaltung am Donnerstag, 20. September, erhalten Interessenten ab 19.30 Uhr bei MedAix an der Rathausstraße 5g Tipps, Infos und Vorträge. Die Kosten für die Kurse, die 20 Termine umfassen, betragen inklusive Laufweste und Trainingsplan 125 Euro.

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