45 Jahre wirkt er in Heilig Kreuz

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Würdige Feier: Pfarrer Heinrich Korr (Mitte) begeht sein Priesterjubiläum mit Pfarrer Franz Josef Radler (links) und Toni Jansen. Foto: Ratajczak

Aachen. Voll besetzt war die Kirche Heilig Kreuz, als dort Pfarrer i.R. Heinrich Korr mit einem Gottesdienst sein 50-jähriges Priesterjubiläum beging. Seine Konzelebranten waren Franz-Josef Radler, Pfarrer von Franziska in Aachen und Dr. Toni Jansen, Pastor i.R..

Auf den Tag genau, am 9. März 1963, war der Jubilar zusammen mit elf anderen Kommilitonen im Aachener Dom zum Priester geweiht worden. Eine Woche später hatte er in St. Michael in Burtscheid seine Primiz gefeiert.

Musikalisch festlich gestalteten der Kirchenchor von Heilig Kreuz,unter der Leitung von Elo Tammsalu und Organist Manfred Kessler die Messfeier zum goldenen Priesterjubiläum mit dem Gloria Festiva von Richard Wagner, Mozarts Jubilate Deo und Magnificat. Der Jubilar selbst reihte sich beim Gesang in den Chor mit ein, dem er seit seiner Einführung als Pfarrer von Heilig Kreuz im Jahr 1977 angehört. Auch die Predigt hielt er selbst. Es gehe sonst zu sehr um seine eigene Person, erklärte er den Gläubigen. Das sei nicht im Sinne dieses Gottesdienstes. „Es käme mir auch vor, wie ein endgültiger Abschied von Heilig Kreuz und ich möchte doch noch etwas weitermachen, solange das geht“, sagte der 74-Jährige, der nach seiner Pensionierung im Jahr 2008 bis heute als Subsidiar in der Pfarre Franziska von Aachen wirkt.

So sprach er dann in seiner Predigt stattdessen über sein Priestersein in 50 Jahren, davon 45 Jahre in Heilig Kreuz, mit eingerechnet die Jahre als Kaplan und Vikar hier war. „Ich darf sagen, es ist mir in der Kirche Gottes immer recht gut gegangen. Das verdanke ich auch den zahlreichen Mitarbeitern und Freunden hier in der Gemeinde“, sagte Korr wörtlich. Wenn er heute das Priesteramt unter dem Blickwinkel des Evangeliums vom barmherzigen Vater und den beiden verlorenen Söhnen anschaue, müsse er noch unendlich viel lernen. Denn der Priester, so heiße es, soll ja als Stellvertreter Christi zeigen, wie Gott der Vater ist. Und alles, was von dem Priester erwartet werde, gelte auch für die Kirche insgesamt. „Wir haben uns gefreut, dass Sie weitermachen wollen“, hieß es später in den Reden sowie den Liedern des Kirchenchores beim Empfang im Pfarrheim.

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