Brand - 40 Jahre Bildungswerk: Eine Erfolgsgeschichte

40 Jahre Bildungswerk: Eine Erfolgsgeschichte

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Brand. «Wenn es das Bildungswerk nicht schön gäbe, dann müsste es rasch erfunden und gegründet werden.» Diese Feststellung, die Herbert Henn (heute Bezirksbürgermeister) beim 25-jährigen Bestehen bereits getroffen hatte, habe auch heute noch Bestand.

Das sagte er beim Festabend anlässlich des 40. Geburtstages im Pfarrzentrum St. Donatus vor zahlreichen Gästen.

Das Bildungswerk Brand der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden wurde am 31. August 1971, wenige Monate vor dem Ende der kommunalen Selbstständigkeit der Gemeinde Brand, ins Leben gerufen. Damals schon wurde mit der Gründung ein bewusstes Zeichen ökumenischen Handelns der beiden christlichen Konfessionen gesetzt und bis heute vielfach erfolgreich praktiziert.

Vorsitzender Werner Meuthen zeigte sich erfreut ob der großen Resonanz, er begrüßte herzlich alle Besucher, die zur Geburtstagsfeier erschienen waren.

Mit leeren Händen war Bezirksbürgermeister Henn gekommen, denn die Stadt Aachen bezuschusse nur runde Jubiläen. „Wir können stolz auf das sein, was das Bildungswerk in all’ den Jahren geleistet hat”, gab er zu verstehen. Ohne die zahlreichen kulturellen Beiträge wäre Brand ein Stück ärmer. „Hier werden große Bildungsaufträge erfüllt, Ihre Aktivitäten können sich sehen lassen”, bescheinigte Henn dem Vorsitzenden, um dann allen Verantwortlichen seinen Dank auszusprechen.

„Ihr 40-jähriges Bestehen fällt mit dem 40. Geburtstag des Bürgervereins zusammen”, hob Willi Eschweiler, Boss des Bürgervereins, in seiner Rede hervor. Beide, Bildungswerk und Bürgerverein, hätten gemeinsam den Grundstein für das bekannte „Brander Wir-Gefühl” gelegt. Sein Dank galt Werner Meuthen (seit 25 Jahren am Ruder) und Herbert Bücken, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender. Das Bildungswerk sei eine Erfolgsgeschichte, man könne den Ehrenamtlichen für ihr Engagement nicht genug danken, schloss Eschweiler.

Für die Kirchengemeinden schlugen Kaplan Helmut Finzel (St. Donatus) und Pfarrer Uwe Loeper (evangelische Kirchengemeinde) in die gleiche Kerbe. Bei so viel Lob von allen Seiten nutzte Werner Meuthen die Gelegenheit, sich bei allen Rednern zu bedanken. In der Jubiäums-Festschrift fragt er bewusst, wie es mit dem Bildungswerk weitergehe, wenn auch die katholische Kirchengemeinde zu einem größeren Pfarrverband gehören werde und ihre Eigenständigkeit aufgeben müsse.

Für das Bildungswerk könnte das zur Folge haben, dass die Bedeutsamkeit mit veränderten Rahmenbedingungen und neuen Aufgaben wachsen werde. Dennoch bestünde kein Anlass, in Pessimismus zu verfallen. Auch zukünftig wolle das Bildungswerk im Rahmen seiner Möglichkeiten viel leisten und Angebote präsentieren.

Das bunte Unterhaltungsprogramm gestalteten Iris Kutsch (Querflöte), Ralph Leinen (Klavier), Maria Alishia Funken (Sopran), der A-Capella-Chor „vocamino in concert” und die Jugendgruppe des Theaters Brand.
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