Aachen - 3500 Steckdosen sorgen für den „Saft“

3500 Steckdosen sorgen für den „Saft“

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Keine Angst vor dem Öcher Regen: Turnierchef Frank Kemperman sieht sich den Aufbau des Zeltdorfes vor Ort an. Bereits zum Soerser Sonntag soll alles für die Öffentlichkeit gerichtet sein. Foto: ALRV

Aachen. Seit einigen Tagen rollen die Lkw auf das Gelände, mit schwerem Gerät werden die massiven Stahlgerüste für die charakteristischen weißen Pagodenzelte errichtet: Der Aufbau des CHIO-Village ist in vollem Gange.

 Denn in wenigen Wochen beginnt das Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2013, das in diesem Jahr vom 21. bis 30. Juni dauert.

Eine große Herausforderung: Schließlich müssen innerhalb kürzester Zeit mehr als 230 Zelte aufgebaut werden, mehr als 1000 Menschen arbeiten hier während des Turniers. Zu den Zelten gehören nicht nur die Pagodenzelte, in denen in diesem Jahr mehr als 200 Aussteller ihre Waren ausstellen, auch das Akkreditierungs- und Ticketzelt am Haupteingang sowie der Champions´ Circle vor der Geschäftsstelle des CHIO Aachen müssen pünktlich zum ersten Turniertag stehen – inklusive Einrichtung.

Akkreditierung am Anfang

Den Anfang macht jedes Jahr das Akkreditierungszelt, die Zelte in der Geländestrecke werden ganz zum Schluss aufgebaut. Die Gesamtfläche aller Zelte beträgt 22 000 Quadratmeter. Im CHIO-Village findet sich daher etwas mehr Equipment als im üblichen Haushalt, weiß Ulrich Fischer von der Aachener Reitturnier GmbH (ART), der den Bau der Zeltstadt verantwortet: „Wir verlegen rund 43 Kilometer Kabel und installieren 3500 Steckdosen.“ Und auch das eine oder andere knifflige Manöver muss mit viel Feingefühl und scharfem Blick bewältigt werden. So werden die Luxus-Toiletten im Champions´ Circle mit einem Kran punktgenau durch das Dach ins Innere des Zeltes verladen.

Ganz egal, wie anstrengend der Aufbau war: Zum Soerser Sonntag (23. Juni), dem Tag der offenen Tür beim CHIO Aachen, wird das CHIO-Village erstmalig während der zehntägigen Turnierwoche geöffnet. Von Reitsportartikel über Schmuck bis zum Mercedes-Benz – das CHIO Village wird dann zum Shopping-Erlebnis. „In diesem Jahr kann passend zum Partnerland Dänemark das „Danish Village“ auf der neuen Ausstellungsfläche vor dem Soerser Zelt besichtigt werden“, weiß Turnierdirektor Frank Kemperman.

Dänisches Ferienhaus

„Hier wird ein original dänisches Ferienhaus aufgebaut werden und die Goldene Kutsche der dänischen Königsfamilie kann besichtigt werden“, so Kemperman. Zudem können die Besucher aus einer Vielzahl dänischer Speisen wählen, die dort angeboten werden – vom Smørrebrød bis zur Neuen Nordischen Küche.

Natürlich gibt es auch Entertainment für die vielen CHIO-Besucher: Die Bühne im Soerser Winkel mit Live-Konzerten ist schon seit Jahren ein beliebter Treffpunkt. Zu den Veranstaltungen gehören auch die CHIO-Night powered by Stawag am Freitag, 28. Juni im Soerser Winkel nach dem Ende des Sportprogramms sowie die Stawag Party am selben Tag ab 21 Uhr im Soerser Zelt. Wer es entspannter mag: Im Soerser Eck befinden sich auch in diesem Jahr wieder mehrere Ruhezonen.

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