350 junge Tänzer bringen mächtig Schwung in die neue Session

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Dabei sein ist alles: Das Motto stand beim Ball der Jugendmariechen (Bild links) und der Kindermariechen einmal mehr im Vordergrund. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Es war mal wieder ein wunderbares Bild im Geschwister-Scholl-Gymnasium, als dort schon im Vorfeld des großen Parkett-Events annähernd 350 Tänzerinnen und Tänzer aufgeregt umherschwirrten. Zwei Tage lang fand dort der 35. Mariechen-Ball statt.

 Zur Bewertungsgrundlage gehörte die Unterscheidung zwischen Turnier- und Amateurmariechen. Ein erster karnevalistischer Tanzwettbewerb dieser Art hatte schon 1980 bei der KG Löstige Elsässer auf Initiative des Präsidenten-Ehepaares Franz-Josef und Edith Wahlen sowie von Trainerin Annemarie Reuter stattgefunden. Weitere zehn Jahre zuvor war bei den Löstigen Elsässern auch die erste Kindertanzgruppe in Aachen gegründet worden.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will, sagt ein altes Sprichwort, das jetzt erneut seine Bestätigung fand, denn das einzige Bambini-Tanzpaar war diesmal auch das jüngste und wurde von Heike Mickesch trainiert: Leon Peters (3) und Nora Tamara Haaß (4) von der Stadtwache Oecher Börjerwehr. Außer Konkurrenz belegten sie Platz eins. Sie tanzten zum ersten Mal auf einer Bühne und hatten nur ein einwöchiges Training hinter sich. Dennoch überzeugten sie die fünfköpfige Jury des Jurorenverbands JJG.

Da Elsässer-Präsident Jörg Savelsberg wegen einer Verletzung nicht mit agieren konnte, übernahmen Ehrenpräsident Ingo Wahlen und Geschäftsführer Jörg Sarfert die Moderation des Ballverlaufs. Die Ehrungen der Bestplatzierten bei den Bambinis (3 bis 5 Jahre) und Kindermariechen (5 bis 10 Jahre) nahm am ersten Balltag der Präsident des Festausschusses AAK Frank Prömpeler vor. Zunächst dankte er allen Eltern, dass sie ihre Jüngsten durch den Tanz mit dem Karneval vertraut machen.

„Ich mache mir keine Sorgen um den karnevalistischen Tanz. Und auch die, die heute nicht auf dem Siegertreppchen standen, sind Sieger“, tröstete er. Gerade der Spaß an der Freud’ sei das Wesentliche im Karneval. Am zweiten Balltag blieb die Ehrung der Jugendgarden, -tanzpaare, -mariechen und –shows (10 bis 15 Jahre) Prinz Josch vom Dreigestirn der Bröselspätze vorbehalten. Die höchste Punktzahl im Solotanz erreichte bei den Turniertänzerin Ann-Kathrin Hoos von der KG Rübezahl Silesia.

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