32 Teams, ein Ziel: Fußball-Stadtmeister

Von: Robert Flader
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Das ist das Team von Rasensport Brand: von links Goran Jünger, Herbert Brammertz, Martin Reski, Kurt Decker und Walburga Decker (von links) freuen sich ebenfalls auf das Turnier, das am 20. Juli auf dem Kunstrasenplatz von Raspo Brand angepfiffen wird. Foto: Kurt Bauer

Brand. Auf der Tagesordnung ist der Gastgeber dann doch erst an Position 18 zu finden. Was auch nicht weiter schlimm ist, denn es handelt sich erst einmal „nur” um die Auslosung der Fußballstadtmeisterschaft 2010, bei der die AZ Medienpartner und die Sparkasse Aachen Hauptsponsor ist.

Dort wurde die DjK Rasensport Brand, der Ausrichter der diesjährigen Meisterschaft, von Kevin Kratz als letztes Team der Gruppe F dem Burtscheider FC und Schwarz-Rot Aachen zugelost. Der junge Alemannia-Profi tat sein Bestes, um die Grundlage für ein spannendes Turnier zu legen. „Es ist ein Traum, dass wir als relativ kleiner Verein die Chance haben, solch ein Turnier auszurichten”, sagt Martin Reski, Fußballabteilungsleiter von Raspo Brand und ergänzt: „Der gesamte Verein steht hinter diesem besonderen Event.”

Ein Event, das bereits knapp drei Monate vor dem ersten Anpfiff seine Schatten vorauswirft. 32 Mannschaften von der Kreisliga C bis zur Landesliga setzen ab dem 20. Juli zur Jagd auf den letztjährigen Stadtmeister und auch diesjährigen Topfavoriten Hertha Walheim an. „Auch wir wollen nicht nur ein guter Gastgeber sein”, sagt Reski, dessen erste Mannschaft in der Kreisliga B kickt.

Überhaupt ist die Stadtmeisterschaft für viele mehr als nur ein Teil der Vorbereitung der neuen Saison.

Zu den Besonderheiten: Die komplette Stadtmeisterschaft wird auf dem Kunstrasenplatz von Raspo gespielt, die Dauer beträgt in Vor- und Zwischenrunde jeweils einmal 30 Minuten. Ab dem Halbfinale spielen die Teams jeweils zweimal 45 Minuten. Reski: „Wir haben nur einen Platz und bei der Fülle von Mannschaften müssen wir alle Spiele zeitnah über die Bühne bringen.”

Oder besser gesagt über den Rasen. Interessante Duelle sind durch die Auslosung in jedem Fall garantiert: So wollen vor allem die Teams aus den Kreisligen B und C die vermeintlich „Großen” ärgern. Ein pikantes Detail: Das letztjährige Finalderby zwischen Hertha Walheim und dem Bezirksligisten FC Inde Hahn wird in diesem Jahr spätestens im Halbfinale stattfinden. „Ein bisschen Abwechslung im Endspiel kann ja nicht schaden”, sagt Kevin Kratz.

Dass die Stadtmeisterschaft auch über Vereinsgrenzen hinaus ein populäres Event ist, findet auch Andreas Kreitz: „Es ist keine Frage, dass wir uns wieder engagieren”, sagt der Sparkassengebietsdirektor und fügt mit einem Lachen hinzu: „Wir sind ja schließlich gut durch die Krise gekommen.”

Besonders für den Gastgeber steht das Sportliche im Mittelpunkt: „Natürlich, denn so eine Chance hat man vielleicht nur ein Mal”, sagt Reski überzeugt. Natürlich, denn entscheidend ist ja ohnehin nur „auf dem Platz”.
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