29.000 Kilo Schrott auf der Autobahn

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:
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Dreieinhalb Stunden dauerten die Aufräumarbeiten, nachdem dieser Lastzug mit Schrott kurz vor der belgischen Grenze umgestürzt war. Foto: Michael Jaspers

Aachen. 29.000 Kilo Schrott haben sich am Dienstag dort verteilt, wo sie am allerwenigsten hingehören: mitten auf der Autobahn. Nimmt man den umgestürzten Lastzug noch dazu, der anschließend wohl ebenfalls nur noch Schrottwert hatte, war es sogar noch erheblich mehr Altmetall.

Die gute Nachricht dabei: Der Fahrer des Lasters kam mit relativ leichten Handverletzungen davon. Für viele Autofahrer hatte der Unfall, der sich am Dienstag um 11 Uhr auf der A44 kurz vor der belgischen Grenze ereignete, allerdings nervenzehrende Folgen: Rundherum sowie auf den Außenringen und bis an den Rand der City kam es zu langen Staus und teils chaotischen Verkehrsverhältnissen.

Daran trug gleichwohl nicht der Lkw-Unfall alleine die Schuld, es kamen einige Umstände zusammen. So blockierten fast zeitgleich etliche belgische und deutsche Milchbauern den Grenzübergang auf der anderen Seite nebst einem Großaufgebot der Polizei.

Zudem wurden am Morgen erste Baustellen für den Umbau des Autobahnkreuzes eingerichtet. Was alles zusammen dann auch auf der A4 und im Kreuz für Stillstand sorgte.

Kein gutes Lkw-Pflaster

Warum der Schrottlaster umkippte, konnte die Polizei am Dienstag nicht herausfinden. Das Metall verteilte sich jedenfalls dabei krachend auf der Piste. Zunächst wurde die A44 komplett gesperrt, der Verkehr zur Monschauer Straße abgeleitet. Später konnte die Unfallstelle auf der Überholspur passiert werden. Die Aufräumarbeiten dauerten bis kurz vor halb vier.

Die Autobahnen rund um Aachen scheinen für Lkw-Fahrer kein gutes Pflaster zu sein. Mehr als ein halbes Dutzend Brummis sind in den vergangenen Monaten hier umgestürzt. In Sachen Schrott ist dies nun schon der zweite Fall. Einmal kippte ein Betonmischer auf die Seite, ein anderes Mal verlor ein Laster eine ganze Fuhre Bier.
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