Aachen - 24-Stunden-Schwimmen in der Osthalle

24-Stunden-Schwimmen in der Osthalle

Von: red
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Der Startschuss fällt am Samstag um 12 Uhr in der Osthalle. Foto: Harald Krömer

Aachen. Um Punkt zwölf Uhr ertönt am kommenden Sonnabend die Trillerpfeife zum Start der neuen Ausgabe des Aachener 24-Stunden-Schwimmens in der Osthalle am Adalbertsteinweg. Dann stürzen sich dutzende von Schwimmern gleichzeitig in die Fluten, um an dem vom Aachener Schwimmverein (ASV 06) und Brander Schwimmverein (BSV) gemeinschaftlich organisierten Event teilzunehmen.

Die Premiere im Januar 2016 ist den Organisatoren und auch vielen Teilnehmern aus unserer Region noch deutlich in Erinnerung. Konnten doch nach exakt 24 Stunden zwei neue deutsche Rekorde vermeldet werden: Die 80-Kilometer-Marke war sowohl bei den Damen als auch bei den Herren geknackt.

Die prominenteste Teilnehmerin wird in diesem Jahr die in den Niederlanden lebende Dänin Grid Sigsgaard sein. Sie ist mit 180 geschwommenen Kilometern amtierende Weltrekordlerin im 48-Stunden-Schwimmen und kann auch auf der 24-Stunden-Distanz überzeugende Leistungen abrufen. Für die diesjährige Ausgabe des Wettkampfs in Aachen hat sie die Parole ausgegeben, den Guinness-Buch-Rekord anzuvisieren, der bei derzeit knapp über 100 Kilometer für 24 Stunden liegt. Auf jeden Fall können sich Schwimmer wie Zuschauer auf einen spannenden Wettkampf freuen.

Natürlich gibt es neben Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet auch viele Sportler aus dem heimischen Schwimmbezirk. So ging in 2016 unter anderem der Siegerpokal der weiblichen Wertung zusammen mit dem Rekordtitel an Vera Niemeyer aus Kohlscheid. Sven Kielblock aus Brand erkämpfte sich den dritten Platz aller männlichen Teilnehmer, Florian v. Arnim sammelte als einer der Jüngsten mit dreizehn Jahren die meisten Kilometer bei den ASV’lern und Franz Riss aus Brand war mit 72 Jahren der älteste Schwimmer.

Neben diesen sportlich überaus ambitionierten Startern bieten die Veranstalter als erklärtes Ziel auch ein ideales Podium für Breitensportler. Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, fünf oder sechs Stunden im Wasser zu sein, geschweige denn 24, oder auch „nur“ 20 oder 30 Kilometer zu schwimmen. Für eben diese wird es speziell reservierte Bahnen geben, auf denen sie als Einzelschwimmer, mit der Familie, Firma oder einer sonstigen Gruppe in Ruhe ihre Bahnen ziehen können. Unterbrochen von genussvollen Pausen in der reichhaltig bestückten Cafeteria, wird aus dem Sport-Event schnell ein spaßiges Wochenenderlebnis mit Gleichgesinnten. So hat sich bereits relativ früh eine ganze Schulklasse aus Düren angemeldet und gleichzeitig Schlafplätze für notwendige Ruhepausen reserviert.

Der Startschuss fällt am Samstag um 12 Uhr, gegen 12.30 Uhr am Sonntag werden die Gesamtsieger mit ihren verdienten Pokalen ausgezeichnet. Wer teilnehmen möchte, kann sich bis eine Stunde vor Schluss der Veranstaltung direkt vor Ort anmelden (Teilnahmegebühr fünf Euro). Altersbeschränklungen gibt es weder nach unten noch nach oben.

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