23. Weltfest: Globalisierung kritisch beleuchtet

Von: Sonja Ceri
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Buntes Weltfest: Aicha (9) tanzt nicht aus der Reihe sondern zu afrikanischer Musik. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Was haben gutes Essen, Kinderschminken und Musik mit den Problemen der Welt zu tun? Offensichtlich eine ganze Menge, wie das 23. Aachener Weltfest bewies.

Unter dem Motto „Sind wir noch zu retten?” wurden dabei globale politische, soziale, ökonomische und ökologische Fehlentwicklungen kritisch beleuchtet.

Der Besucher war dazu angehalten, sich ein eigenes Bild von den Problemen auf dieser Welt zu machen. Denkanstöße gaben dazu Vorträge, Filme und Ausstellungen.

Dabei wurden die weltweiten Konsequenzen der Globalisierung ebenso thematisiert wie die Ergebnisse einer Projektarbeit von Studenten der RWTH zum Thema Marokko oder die Situation von Asylbewerbern in Europa.

Auch die Eupenerin Alice Smeets fand sich im Welthaus ein, um ihre Fotos auszustellen. Die junge Nachwuchsfotografin war 2008 von der Unicef als Preisträgerin für das „Weltfoto des Jahres” ausgezeichnet worden.

Auf einem intermedialen Bildungsmarkt präsentierten mehr als 25 lokale Initiativen und überregionale Nichtregierungsorganisationen ihre Aktionen und Vereinsarbeit.

Wie bereits in den vergangenen Jahren bot das Weltfest ein buntes Fest der Kulturen: Musik und Tanz aus Afrika, der Karibik und Indonesien gehörten ebenso dazu wie indische und iranische Spezialitäten.

Organisiert wurde das Weltfest vom Eine Welt Form Aachen e.V., das sich für internationale Solidarität, Völkerverständigung, Menschenrechte und Demokratie einsetzt.

Der Verein fördert die internationale Begegnung sowie den interkulturellen Austausch und agiert als Plattform für die kreative und kritische Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Themen.
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