203 Kinder verwandeln Brand in ein Ferienparadies

Von: David Grzeschik
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Nicht von Pappe: Auch in diesem Jahr hatten die Brander Ferienspiele es in sich, wie die Bilanz der Teilnehmer zeigte. Bei den Abschlusspräsentationen kam noch einmal viel Spaß auf – Fortsetzung im nächsten Jahr garantiert. Foto: Heike Lachmann

Brand. Temperaturen über 25 Grad, strahlender Sonnenschein, gutgelaunte Kinder – und mittendrin ein rundum zufriedener Karl Simons. Der Leiter der Kinder- und Jugendfreizeitstätte „Mobilé“ kann auf zwei erfolgreiche Ferienspiel-Wochen in Brand zurückblicken.

Traditionell fanden diese im ersten Drittel der Sommerferien statt. Ganze 203 Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren hatten sich bei Simons angemeldet, die wiederum von 53 Jugendlichen betreut wurden.

„Einfach grandios“

Aus der Gestaltung des Programms hielt sich Simons, zugleich Leiter der Spiele, weitestgehend heraus. Der Großteil der Verantwortung lag stattdessen in den Händen der jugendlichen Betreuer. Bei einer Abschlussveranstaltung versammelten sich am Wochenende noch einmal etliche Kinder, Betreuer und Eltern, um im Atrium der Brander Pfarrkirche St. Donatus vom Programm der letzten zwei Wochen zu erzählen und das Erlebte Revue passieren zu lassen. „Es war einfach grandios“, rief Simons den Anwesenden euphorisch zu.

Im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung standen einmal mehr natürlich die Kinder. Neun Gruppen, auf die die über 200 Teilnehmer aufgeteilt waren, zeigten, womit sie sich in den letzten zehn Tagen beschäftigt hatten. Ob Theaterspielen, das Stellen von Standbildern, ein gerappter Wochenrückblick oder verschiedene Tänze: Die Bandbreite war groß.

Über eines zeigte sich Simons unterdessen besonders erfreut: „Mit dem Wetter hatten wir die letzten Tage wirklich enormes Glück.“ Als Problem wurden die rekordverdächtigen Temperaturen nicht gesehen. „Wir haben jedem Kind eine Kappe gegeben und immer wieder ans Eincremen und Trinken erinnert“, sagte Catherine Stiel, die die Ferienspiele zusammen mit Simons geleitet hat. Wie viel getrunken wurde, kann Stiel sogar unter einem Schmunzeln beziffern: „Wir bieten hier im Haus Zitronentee an. Allein von dem sind in den letzten zwei Wochen 1200 Liter weggegangen.“

Fragt man Simons und Stiel nach ihren persönlichen Highlights, müssen sie länger nachdenken. Es habe eine Menge gegeben. Besonders viel Spaß gemacht hätten ihnen aber die Abende mit den Betreuern. Schließlich ist es nicht zuletzt auch Ziel der Ferienspiele, dass die Jugendlichen mit einem erweiterten Erfahrungsschatz nach Hause gehen.

Die diesjährigen Ferienspiele sind vorbei, für Karl Simons geht die Arbeit aber weiter. Kommende Woche Donnerstag steht die Eröffnungsfeier zur offenen Zeltstadt „HalliGalli“ auf dem Freizeitgelände in Walheim an. „HalliGalli“ ist als eine Art Modellversuch zu sehen und soll vor allem Jugendliche ab 14 Jahre ansprechen.

Und auch die Vorbereitungen für die Ferienspiele im nächsten Jahr sind schon angelaufen. „Sie werden wieder in den ersten beiden Wochen der Sommerferien stattfinden“, versprach Simons in Richtung zahlreicher interessierter Eltern.

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