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18. Aachener Friedenstage starten am 24. März

Von: Angelina Boerger
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Aachen. Gemeinsam mit dem Evangelischen Erwachsenen Bildungswerk und der Citykirche St. Nikolaus will der Verein Euregio Projekt Frieden, der die Aachener Friedenstage seit 18 Jahren organisiert, wieder ein Zeichen gegen den Krieg und für den Frieden setzen.

 Zu den 18. Aachener Friedenstagen werden von März bis Mai verschiedene Referenten, aber auch Künstler „in der Sprache des Friedens dem Krieg und der Angst die weiße Fahne zeigen“, so Veronika Thomas-Ohst, Vorsitzende des Vereins.

Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 24. März, um 18.30 Uhr in der Annakirche statt. Dort wird Dr. Rolf Gössner, Anwalt, Publizist und Vorstandmitglied der Internationalen Liga für Menschenrechte aus Bremen, einen Vortrag mit Diskussion zum Thema „Angst- statt Sicherheitspolitik“ halten. Er ist sich sicher: „Durch Kriege züchtete der Westen seine eigenen Feinde heran.“

Am selben Tag startet auch die neue Eigenproduktion „Weltenbrand – Geschlechterkampf – Kassandra“, des „rohestheater“ der Mies-van-der-Rohe Schule.

Der Kölner Buchautor und Philosoph Dr. Werner Rügemer wirft am 28. April, um 18.30 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche (Frere-Roger-Straße 8-10), mit seinem Buch „Bis diese Freiheit die Welt erleuchtet. Transatlantische Sittenbilder aus Politik, Wirtschaft, Geschichte und Kultur“, einen kritischen Blick auf die Militär- und Wirtschaftspolitik des „Westens“ und insbesondere Deutschlands. So hofft er, „die zum Teil verleugnete Geschichte wieder ans Licht zu bringen.“

Ein wesentlicher Bestandteil der Friedenstage ist auch die enge Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern. Unter dem Thema „Kunst Macht Frieden – die Macht der Worte“ wird am Freitag, 5. Mai, um 18.30 Uhr in der Citykirche eine Rauminstallation und eine Performance gezeigt. Mit dabei sind die Künstler Gerda Zuleger, H.-W. Menges-Spell und Gerd Lebjedzinski, Schauspielerin Barbara Portsteffen, Rezitator Andreas Grude sowie die niederländische Tänzerin Mieke Verhooren und die Musiker Lasse Lemmer und Stephan Heinen. Sie wollen mit Worten, Bildern und Tönen Empathie wecken und so dem Publikum einen Zugang zum Thema zu verschaffen. Alle Veranstaltungen (außer das Theaterstück) sind kostenlos, Spenden sind erwünscht.

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