1,6 Kilometer Lichterkette lassen den Budenzauber leuchten

Von: Nicola Gottfroh
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Am 19. November geht es los: Wie hier auf dem Katschhof werden längst die Weihnachtsmarktbuden errichet. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Nur noch wenige Tage, dann erstrahlen die Straßen und Plätze rund um Aachener Dom und Rathaus wieder im weihnachtlichen Lichterzauber: Der 38. Aachener Weihnachtsmarkt wird am Freitag, 19. November, um 19 Uhr von Bürgermeisterin Margrethe Schmeer eröffnet.

Bis zum 23. Dezember bieten die zumeist regionalen Marktbeschicker dann in 125 Holzbuden am Markt, Katschhof, Kugelbrunnen, Holzgraben und Münsterplatz täglich zwischen 11 und 21 Uhr ihre Waren feil.

Auch dieses Jahr, so versprechen die Ausrichter des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), dürfen sich die Besucher auf viele Highlights freuen. „Die Besucher werden Altbekanntes und Neues auf dem Weihnachtsmarkt finden”, erklärt Johannes Schumacher, erster Vorsitzender des MAC. „Es freut uns besonders, dass wir wieder neue Teilnehmer aufnehmen konnten. 15 neue Händler beziehen in diesem Jahr erstmals ihre Buden auf dem Weihnachtsmarkt”, verrät Manfred Piana, MAC-Geschäftsführer.

Vom Geschenkartikel bis hin zu Printen sei alles dabei, betonen die Veranstalter. Sie legen Wert darauf, dass ihr Weihnachtsmarkt nicht nur als „Essmarkt” gesehen wird, wie böse Zungen manchmal behaupten. „Wir sind weder ein Ess-, noch ein Fressmarkt, sondern bieten unseren Gästen eine ausgewogene Mischung”, erklärt Schumacher. Leckerbissen gehörten natürlich dazu, denn „welcher Gastgeber lädt Gäste ein und bietet ihnen dann nichts Leckeres an?”

Nicht nur das Sortiment bietet einige Neuerungen, auch im Aufbau des Aachener Budenzaubers zeigen sich Unterschiede zu den Vorjahren. „Eine große Neuerung gibt es, weil der Katschhof wegen der Bauarbeiten am Verwaltungsgebäude nicht genutzt werden kann. Deshalb steht die Bühne, auf der täglich ein kurzweiliges Rahmenprogramm stattfindet, zum ersten Mal auf dem Münsterplatz”, erklärt Piana. Dort wird es Winterliches mit heimischen Musikern geben. Die Theaterkinder der Euro Jugend zeigen montags um 16 Uhr das Stück „Peter und der Wolf”. Dienstags, mittwochs und freitags kommt der Weihnachtsmann, donnerstags und samstags öffnet sich der Vorhang für „Kasperl und seine Freunde”.

Die ersten Buden sind seit Tagen aufgebaut, mehr als 1,6 Kilometer Lichterketten müssen nur noch angeknipst werden. Es kann losgehen, sagen die Ausrichter. Und auch das Marktwahrzeichen, der Printenmann, stehe bereit, Gäste zu empfangen - er muss sich nur noch wenige Tage gedulden.

Vom 20. November bis zum 23. Dezember ist der Weihnachtsmarkt täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Ausnahmen sind Totensonntag, 21. November (18 bis 21 Uhr) und der Finaltag am 23. Dezember (11 bis 20 Uhr). Bühnenzeiten sind ab Montag, 22. November: wochentags von 16 bis 17 Uhr, samstags von 14 bis 16.30 Uhr, sonnatgs ab 17 Uhr beziehungsweise am 19. November ab 18.30 Uhr. Weihnachtliche Besuche während der Marktzeiten sind in der Citykirche St. Nikolaus, der evangelischen Annakirche, der Klosterkirche der Franziskanerinnen und der Kirche St. Foillan möglich.
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