130 Schüler rechnen und knobeln für die nächste Runde

Von: Svenja Pesch
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Formeln, Textaufgaben, Kurvendiskussionen: 130 Schülerinnen und Schüler nahmen an der 55. Aachener Auflage der Matheolympiade teil. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn 130 Schülerinnen und Schüler freiwillig samstagsmorgens den Weg in das Rhein-Maas-Gymnasium finden und hochkonzentriert auf ihre Aufgaben blicken, dann ist das ein Bild, welches sicherlich nicht den alltäglichen Schulalltag bestimmt. Schnell wird klar: Wer hier so motiviert arbeitet, macht es, weil er einfach eine große Begeisterung für die Materie hat.

Für eine Materie, die bei vielen Schülern nicht selten für Kopfzerbrechen sorgt. Die Rede ist von Mathematik. Doch für die 130 Teilnehmer der 55. Matheolympiade sind Formeln, Kurvendiskussionen und Textaufgaben mehr als nur lästiger Schulstoff, wie Monika Middendorf, Regionalkoordinatorin der Mathematik-Olympiade in der Stadt Aachen, erzählt: „Von der fünften bis zu 12. Klasse nehmen Schüler an der Regionalrunde teil. Vorab haben sie die Schulrunde gemeistert.

Knobeln und Denken

Wer es weiter schafft, der kann sich schon bald in der Landesrunde und final sogar in der Bundesrunde mit anderen Mitstreitern messen. Die Teilnehmer kommen aus 13 Gymnasien und Gesamtschulen aus ganz Aachen.“ Die Aufgaben gehen über den üblichen Schulstoff hinaus.

Knobelaufgaben und logisches Denken sind die Inhalte für die jüngeren Schüler, anspruchsvolle Mathematik bei der Mittelstufe und bei den Oberstufenschülern geht es vor allem darum, die Fähigkeiten auf diesem Sektor zu vertiefen. Zwischen zwei und dreieinhalb Stunden Bearbeitungszeit haben die Teilnehmer je nach Klasse. Auffallend ist dabei, dass es mehr Mädchen sind, die sich dem Wettbewerb stellen. Die Zeiten, in denen behauptet wurde, Jungs seien die Experten für Mathe, Physik und Co. sind längst vorbei.

Die Mädels stehen ihnen nicht nur in nichts nach, sie haben ihre männlichen Mitstreiter allein von der Teilnehmeranzahl her längst überholt.

Die Ergebnisse der Regionalrunde bekommen die Schüler noch in diesem Jahr. Doch eine Verschnaufpause gönnen sich die Wenigsten. Schließlich möchten sie sich alle „Mathe-Champion“ nennen können.

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