Aachen - 12.000 Euro weg: Bestatter zum wiederholten Mal im Visier

12.000 Euro weg: Bestatter zum wiederholten Mal im Visier

Von: pol-ac
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die Kripo hat zum wiederholten Mal gegen dasselbe Aachener Bestattungsunternehmen ein Strafverfahren wegen Untreue und Unterschlagung eingeleitet.

Der 45-jährige Inhaber des Unternehmens wird beschuldigt, mit anvertrautem Geld Bestattungs- und Grabkosten nicht bezahlt zu haben. Summen bis zu 12.000 Euro stehen im Raume.

Weil ihr Mahnungen von einem Steinmetz und der Stadt ins Haus flatterten, erstattete die Tochter des Verstorbenen Anzeige bei der Polizei. Bereits zu Lebzeiten hatte der Vater „für seinen Tod vorgesorgt”, eine Lebensversicherung abgeschlossen und zur Regulierung aller Beerdigungskosten an das Bestattungsunternehmen abgetreten. Damit sollten alle anfallenden Rechnungen der Beisetzung, Blumenschmuck und eine steinerne Grabeinfassung mit Denkmal beglichen werden.

Der Tochter sollte dann nach Verrechnung vom Bestatter die Restsumme ausgezahlt werden. Aber auch das geschah dann nicht. Die Familie könnte somit doppelten Schaden haben: Das Geld der Lebensversicherung ist weg, und auf den Kosten der Beerdigung bleibt sie sitzen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert