Aachen - 111 Orte im Dreiländereck: Reise zu unbekannten Orten

111 Orte im Dreiländereck: Reise zu unbekannten Orten

Von: Julia Gröbbels
Letzte Aktualisierung:
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Abseits ausgetretener Pfade unterwegs: Mit dem Buch „111 Orte im Dreiländereck, die man gesehen haben muss“ nehmen Alexander Barth und Jenny Roder Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Region.

Aachen. Wo hat der berühmte d‘Artagnan sein Ende gefunden? Wo baute man der Möhre ein Museum? Und wo erscheinen Bergmänner immer noch zur Schicht, obwohl die Zeche vor zwei Jahrzehnten geschlossen wurde? Das Buch „111 Orte im Dreiländereck, die man gesehen haben muss“ führt den Leser zu überraschenden, spannenden und ebenso unbekannten Orten im Land zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Der Aachener Autor und Journalist unserer Zeitung, Alexander Barth, schrieb bereits das Buch „111 Orte in Aachen und der Euregio, die man gesehen haben muss“, das in der Mayerschen Buchhandlung als das „meistverkaufteste Buch“ zum absoluten Kassenschlager avancierte.

„Auch bei diesem Buch war es unser Ziel, Orte abseits der ausgetretenen Fade zu finden und vorzustellen, deshalb sind Orte wie der Aachener Dom in unserem Buch nicht zu finden“, sagt Autor Alexander Barth, der sich gemeinsam mit Fotografin Jenny Roders auf die lange Reise durch die Region gemacht hat. „Von Jülich bis Maastricht sind wir – im mehrfachen Wortsinn – bis an die Grenzen des Gebietes gegangen, das man als ‚Dreiländereck’ bezeichnen kann“, so der Autor. Mit diesem Buch gelange selbst der „echte Öcher“ an Plätze und erfahre Geschichten, die nicht jeder kenne.

„Eine besonders entscheidende Schlüsselrolle spielten jedoch die Menschen, denen wir auf unseren Reisen begegnet sind“, so Roder. Diese seien weit mehr als bloße „Tippgeber“ gewesen. Mit ihren spannenden Geschichten wurden sie nicht selten selbst zu Protagonisten einiger Geschichten, die in dem Buch erzählt werden. „Die Menschen stehen im Vordergrund; um sie und um die Geschichte des jeweiligen Ortes herum habe ich jeweils kleine Reportagen gebaut“, erklärt Barth. Ein Buch also, das mit dem klassischen Reiseführer, der Auflistung von Zahlen, Daten und Fakten nichts zu tun hat.

So führt der „etwas andere Reiseführer“ den Leser an schicksalhafte und skurrile Orte, Monumente, Mahnmahle, Kulturstätten und Orte der Stille.

Und ganz nebenbei lernt man als ortsfremder Leser einen Menschenschlag besser kennen, der sich an Sprachen und Mentalitäten aus drei Nationen bedient – und zwischen Fritten, Baukunst und Bergbau seine eigene Identität entwickelt hat.

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