1100 Kinderstimmen erfüllen den Dom mit feinem Klang

Von: au
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Ein ganz besonderes Klangerlebnis: Am Samstag, 29. Mai, erklingen im Aachener Dom wieder über 1000 Kinderstimmen. Dieses Bild stammt aus dem Jahr 2006, als der erste Diözsesan-Kinderchortag stattfand. Foto: Markus Schuldt

Aachen. 1400 Sänger waren beim letzten Kinderchortag 2006 dabei - in diesem Jahr sind es 300 Kehlen weniger. Dennoch ist Organisator Prof. Michael Hoppe, Diözesanreferent für Kirchenmusik, hoch zufrieden: „Ich habe nicht mit 1100 Teilnehmern gerechnet. Auch wegen der negativen Schlagzeilen über die Kirche. Das ist ein absoluter Erfolg.”

Vier Chortage für unterschiedliche Altersgruppen hat Hoppe vorbereitet. Mit dem Ziel, dass alle wieder „schwungvoll in ihre Gemeinden zurückfahren und den Eindruck haben, dass ihr Gesang anerkannt wird”.

Denn die Chöre sind wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit. In ihnen wachsen die Kirchengänger von morgen heran. „Wir bieten Kindern einen Bezugs- und Identifikationspunkt zur Kirche und geben ihr ein junges Gesicht”, erklärt Hoppe, der in Eilendorf einen 40-köpfigen Kinderchor leitet.

Los geht es am 29. Mai um 11 Uhr mit einem Eröffnungsgottesdient in der Citykirche. 40 Kinderchöre aus dem Bistum werden anreisen. Dann folgt ein Spiel- und Spaßprogramm auf dem Katschhof. Im Lebendkicker, auf einer Hüpfburg oder beim Torwandschießen können sich die Steppkes im Alter von sechs bis 14 Jahren austoben.

Neu: In den Gemeinden werden Workshops angeboten. So können die Teilnehmer Gospellieder erlernen oder sich ein Kindermusical in St. Foillan ansehen. Den Höhepunkt und Abschluss des Tages bildet der Domgottesdienst mit Weihbischof Karl Reger und einer Big Band. „Wenn über 1000 Kinder zusammen singen, ist dort eine tolle Atmosphäre.”

Drei Dirigenten werden die Mischung aus klassischen und rhythmisch geprägten Liedern anleiten - mittanzen und -klatschen erlaubt. „Das wird der Dom schon vertragen”, sagt Hoppe, und lacht.
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