Aachen - 100. Aachener Hospizgespräche: Die Versorgung Schwerkranker

100. Aachener Hospizgespräche: Die Versorgung Schwerkranker

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Aachen. Vor 20 Jahren haben sich Akteure aus der Praxis und interessierte Bürger zum ersten Mal zu einem Aachener Hospizgespräch getroffen und über eine gemeinsame Begleitung am Lebensende nachgedacht. In diesem Jahr stehen die 100. Aachener Hospizgespräch an.

Das Thema: „Vernetzte Sorgekultur am Lebensende“. Am Wochenende 30./31. Januar wird in die Stadthalle Alsdorf (Annastraße 2-6) sowie in den Zinkhütter Hof in Stolberg eingeladen.

Es stellen 50 Referenten und Moderatoren aus den Bereichen Hospizwesen, Gesundheitspolitik und -ökonomie, Palliativ- und Schmerzmedizin, Pflege, Ehrenamt, hausärztliche Versorgung, Geriatrie, Onkologie, Krankenkasse, Ethik, ärztliche Selbstverwaltung (Kassenärztliche Vereinigung, Ärztekammer), Psychotherapie, Seelsorge/Trauerbegleitung, Patientenvertretung die verschiedenen Bereiche vor und kommen miteinander ins Gespräch. Präsentiert und diskutiert wird in Plenumsvorträgen, Podiumsdiskussionen und sechs Workshops.

Vernetzte Sorgekultur heißt, über den eigenen Tellerrand schauen, die eigene Versorgungslogik erweitern, um Schnittstellen fließend zu gestalten und eine auf die Bedürfnisse des schwererkrankten Menschen ausgerichtete Begleitung gemeinsam zu leben. Wie können die Inseln der Versorgung zu einer echten Kette der Begleitung und Versorgung werden und bleiben?

Die Veranstaltung in Stolberg am 31. Januar ist so gut wie ausgebucht. Für Freitag, 30. Januar, besteht aber noch die Möglichkeit zur Anmeldung. Los geht es 17.30 Uhr (Einlass 16.30 Uhr). Nach der Begrüßung gibt es ein moderiertes Gespräch mit Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, 1. Vorsitzende des Caritasverbandes für das Bistum Aachen sowieStädteregionsrat Helmut Etschenberg.

Um 18 Uhr folgt „Abschied von der Mutter“, ein musikalischer Beitrag von Benyamin Nuss. Um 18.30 Uhr hält Dr. Harald Retschitzegger, Präsident der Österreichischen Palliativgesellschaft, die Festrede „Die Liebe lebt am Lebensende – Fundstücke eines Lesers“. 19 Uhr sorgt der Frauenchor „Die Pfefferschoten“ für ein musikalisches Intermezzo, 19.15 Uhr folgt die erste Talkrunde: Rückblick auf 20 Jahre Hospizgespräche; 19.45 Uhr sind wieder „Die Pfefferschoten“ dran. 20 Uhr folgt zweite Talkrunde. Kabarett, „Sing Mit!“ mit Angelika Zaun und Elena Henzel sowie ein zwangloses Treffen beenden den ersten Tag.

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