Schäuble beeindruckt, wie Aachen das europäische Erbe pflegt
Aachen. Der «typische Aachener Sommer» – kalt, windig, mal Schauer, mal Sonne – konnte der Laune keinen Abbruch tun. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat diesen Tag in Aachen genossen. Der designierte Karlspreisträger 2012 geriet am Abend sogar ins Schwärmen.
«Pro NRW»-Chef als Polizeibeamter suspendiert
Aachen. Der Chef des Aachener Kreisverbands und Vizevorsitzende des Landesverbands von «Pro NRW», Polizeihauptkommissar Wolfgang Palm, ist vom Aachener Polizeipräsidenten Klaus Oelze mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert worden.
Drogenschmuggler verschluckt «Bubbles» mit Heroin
Aachen. Die Polizei hat am Dienstagnachmittag zwei Drogenschmuggler an der deutsch-niederländischen Grenze festgenommen. Als die Brüder von der Polizei angehalten wurden, schluckte einer von ihnen mehrere so genannte «Bubbles» voller Heroin.
Auto mit Farbpatrone beschossen: Polizei sucht Zeugen
Aachen. Die Polizei sucht nach Zeugen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr von Dienstagabend auf dem Boxgraben.
Aachen. Bei der Suche nach einem neuen Ordensritter wider den tierischen Ernst hat der Aachener Karnevalsverein (AKV) jetzt zum zweiten Mal einen Korb von SPD-Spitzenpolitiker Martin Schulz kassiert.
Karls Jubiläumsjahr: Stadt sucht händeringend Sponsoren
Aachen. Wenn sich die Honoratioren aus Stadt, Staat und Kontinent zur Karlspreisverleihung im Krönungssaal zusammenfinden, um die Zukunft Europas in den Blick zu nehmen, wird dabei zumindest am Rande auch ein Großprojekt erörtert, das an gleicher Stelle die Perspektive vor allem auf die kulturhistorischen Wurzeln des Abendlandes richtet.
Bei Windkraft wähnt sich die Stadt auf der sicheren Seite
Von Oliver Schmetz | 14.02.2012, 20:48
Bei Letzteren handelt es sich um die FDP, die damit ziemlich alleine steht. Im Norden führte Peter Blum für die Liberalen «die vielen Menschen» an, die «jetzt schon von Windrädern beeinträchtigt sind», im Süden den schützenswerten Wald: «Da müssten viele Bäume gefällt werden.»
Während die SPD im Norden Bedenken hat und noch Beratungsbedarf reklamiert, stellte Blum generell die Frage nach der euregionalen bzw. städteregionalen Zusammenarbeit in Sachen Windkraft. «Die Städteregion verweist dabei auf die kommunale Planungshoheit», antwortete Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken. Und Belgien und Holland? «Die machen ihre eigene Planung. Aachen ist gefragt!»
Und das mittlerweile noch mehr als früher. Denn der Gesetzgeber verlangt von den Kommunen, dass sie der Windkraft «substanziell» Raum verschaffen. In anderen Bundesländern hält man zwei Prozent der Fläche für substanziell, in NRW gibt es keine Festlegung. Die Verwaltung steht mit den vorgeschlagenen Flächen bei 1,45 Prozent.
«Das ist für eine Großstadt sehr ambitioniert, damit glauben wir, auf der sicheren Seite zu sein», sagt Elmar Wiezorek, Leiter des Fachbereichs Umwelt. Möglicherweise müsse «diese spannende Frage aber ein Richter beantworten». Denn: Nicht nur gegen Windräder kann man klagen, sondern auch gegen zu wenige Windräder. Der Rat entscheidet wohl im Sommer, die Debatte geht weiter - und bleibt umstritten.
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