Mullefluppet-Kuratorium «überfällt» zukünftigen Preisträger
Aachen. Jüngste Meldung aus dem Polizeibericht: Hauptkommissar Paul Kemen (54), verheiratet, drei Söhne, ist Freitag praktisch vom Schreibtisch weg «verhaftet» worden.
Aachen: Buttersäureanschlag auf das Autonome Zentrum
Aachen. Das Autonome Zentrum in Aachen nahe dem Hauptbahnhof ist in der Nacht zum Freitag Ziel eines Säureanschlags geworden. Am Morgen wurde dort ein widerlicher Gestank festgestellt, der auf eine Attacke mit Buttersäure hindeutet. Offenbar wurde sie zwischen 22 Uhr am Donnerstag und 9 Uhr am Freitag durch einen Briefschlitz gegossen.
183 Bäume werden gefällt und «eins zu eins ersetzt»
Aachen. Die nackten Zahlen lassen einen erst einmal aufschrecken: Um vor dem Aachener Uniklinikum 368 zusätzliche Parkplätze zu schaffen, werden 183 Bäume gefällt. Für jeden zweiten Parkplatz fällt ein Baum.
Historische Wohnungen nicht mehr feuersicher
Burtscheid. Die dramatischen Ereignisse um die Feuerkatastrophe im Preuswald haben zu erhöhter Sensibilität geführt - und zu kurfristigen heftigen Sicherheitsmaßnahmen, die vor allem den Mietern des historischen Abteitores in Burtscheid ziemlichen Verdruss bereiten.
Aachen. Politik und Verwaltung wollen (sollen) Gas geben im Frankenberger Viertel - wenn es um das Thema Bewohnerparken geht. So formulierte es jedenfalls Grünen-Ratsherr Roland Jahn im Mobilitätsausschuss.
Aseag bietet besonderes Angebot für jecke Tage
Aachen. Das Prinzenaufgebot war größer als bei der Ordensverleihung «Wider den tierischen Ernst». Mit Kinderprinz Tobias I., Aachens Prinz Rainer I. und Prinz Willi V. aus Verlautenheide sorgten jetzt gleich drei Karnevalsprinzen bei der Aseag für eine volle Hütte und ausgelassene Stimmung.
Beim Wohnen heißt Tendenz wieder «zurück in die Stadt»
Von Oliver Schmetz | 07.09.2010, 21:20
Die eröffnet in Aachen aber nicht nur der Aufschwung, sondern vor allem eines der wichtigsten Projekte seit Jahrzehnten: der RWTH-Campus. Denn auf den beiden Flächen Melaten und Westbahnhof, wo jeweils mehr als eine Milliarde Euro investiert werden soll, sollen insgesamt an die 10.000 Arbeitsplätze entstehen.
«Wachstumspotenzial für die Zukunft» sieht darin Dr. Ralf Otten (CDU), Vorsitzender des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses. Und eine Herausforderung: «Wir werden mehr Wohnungsbauflächen anbieten müssen.» Denn dort wie auch beim Gewerbe «hat die Stadt insgesamt zu wenig Flächen», ergänzt Edmund Feiter, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement. Und das, so Sicking, obwohl die Tendenz beim Wohnen wieder «zurück in die Stadt» heißt.
Am alten Tivoli, im Richtericher Dell und in Aachen-Nord soll Wohnraum geschaffen werden, weitere Informationen über künftigen Bedarf und mögliche Bebauungsnischen verspricht man sich aber von einem Gutachten, das in Kürze vorliegen und Grundlage für ein umfassendes «Handlungskonzept Wohnen» sein soll. Klar ist aber jetzt schon, dass man dabei die unterschiedlichsten Gruppen bedienen muss, betont Feiter: «Auch der soziale Wohnungsbau ist da durchaus ein Thema.»
Die Broschüre, im Fachbereich unter Federführung von Anette Reinholz erstellt, gibt auch Aufschluss übers laufende Geschäft: die An- und Verkäufe. 60 Veräußerungen - ob Grundstücke am Autobahnkreuz oder ein denkmalgeschütztes Haus am Hof - spülten 11 Millionen Euro in die Kasse. 17 Ankäufe kosteten 3,9 Millionen.
Der bedeutendste ist erst ein paar Tage alt und kostete eine Millionensumme, soll aber Schülern zugute kommen: Das Studienseminar Malmedyer Straße wurde erworben, um dem Einhard-Gymnasium eine Erweiterung und somit neue Perspektiven zu verschaffen.
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